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Warum die Deutschen? Warum die Juden?

Gleichheit, Neid und Rassenhass - 1800 bis 1933

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Träge Deutsche, rege Juden und das Gift des Neides: Götz Aly beleuchtet die Vorgeschichte des Holocaust und stellt zentrale Fragen: Warum die Juden? Warum die Deutschen? In seinem neuen Werk bietet der Historiker provokante Antworten. Er analysiert die Modernisierungsscheu und Freiheitsangst vieler christlicher Deutscher im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Gegensatz dazu waren viele deutsche Juden begeistert vom Stadtleben und höherer Bildung und nutzten den gesellschaftlichen Wandel zu ihrem Vorteil. Diese Dynamik führte zu Neid unter den weniger aktiven Nicht-Juden, aus dem nationaler Dünkel und ein neuer, mörderischer Antisemitismus erwuchsen. Aly gibt der deutschen Geschichte eine überraschende Wendung. W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, beschreibt das Buch als den wichtigsten Beitrag zur Literatur über den organisierten Judenmord in Deutschland. Yehuda Bauer von Yad Vashem gesteht, dass er viel über deutschen Antisemitismus gelernt hat. Aly stellt gute Fragen und liefert eine spannende Geistes- und Sozialgeschichte Deutschlands. Kritiker loben die radikale, luzide Analyse und die Vielzahl eindringlicher Quellen. Aly geht an die Wurzel des gesellschaftlichen Versagens Deutschlands und fordert zum Verständnis auf. Jürgen Kaube hebt die glänzende, vielfältige Darstellung hervor, während Micha Brumlik die provokante Argumentation lobt.

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Warum die Deutschen? Warum die Juden?, Götz Aly

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Warum die Deutschen? Warum die Juden?
Podtytuł
Gleichheit, Neid und Rassenhass - 1800 bis 1933
Język
niemiecki
Autorzy
Götz Aly
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
ISBN10
3596189977
ISBN13
9783596189977
Seria
Ocena
3,95 z 5
Opis
Träge Deutsche, rege Juden und das Gift des Neides: Götz Aly beleuchtet die Vorgeschichte des Holocaust und stellt zentrale Fragen: Warum die Juden? Warum die Deutschen? In seinem neuen Werk bietet der Historiker provokante Antworten. Er analysiert die Modernisierungsscheu und Freiheitsangst vieler christlicher Deutscher im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Gegensatz dazu waren viele deutsche Juden begeistert vom Stadtleben und höherer Bildung und nutzten den gesellschaftlichen Wandel zu ihrem Vorteil. Diese Dynamik führte zu Neid unter den weniger aktiven Nicht-Juden, aus dem nationaler Dünkel und ein neuer, mörderischer Antisemitismus erwuchsen. Aly gibt der deutschen Geschichte eine überraschende Wendung. W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, beschreibt das Buch als den wichtigsten Beitrag zur Literatur über den organisierten Judenmord in Deutschland. Yehuda Bauer von Yad Vashem gesteht, dass er viel über deutschen Antisemitismus gelernt hat. Aly stellt gute Fragen und liefert eine spannende Geistes- und Sozialgeschichte Deutschlands. Kritiker loben die radikale, luzide Analyse und die Vielzahl eindringlicher Quellen. Aly geht an die Wurzel des gesellschaftlichen Versagens Deutschlands und fordert zum Verständnis auf. Jürgen Kaube hebt die glänzende, vielfältige Darstellung hervor, während Micha Brumlik die provokante Argumentation lobt.