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Die Kunst des Romans. Essay

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Die sieben Teile von Kunderas Essay kreisen um die Geschichte des europäischen Romans von Cervantes bis Kafka und Broch, wobei der Roman nicht nur als literarische Gattung, sondern emphatisch als eigenständige Zugangsweise zur Welt aufgefaßt wird. Aufgabe des Romans sei es - so lautet Kunderas These -, einen bislang unbekannten Aspekt der menschlichen Existenz zu enthüllen und zu erforschen. Der Roman konkurriert demnach mit der Philosophie und besitzt ebenso großes kulturelles Gewicht wie diese. Neben scharfsinnigen Beobachtungen zu modernen Romantechnik enthält der Essay lange Passagen der Selbstinterpretation, die sich insbesondere auf Der Scherz und Die uneträgliche Leichtigkeit des Seins beziehen. Deutlich wird dabei, wieviel penible Technik und kompositorisches Können in scheinbar so leichtfüßigen Texten verborgen sein kann. Daneben liefert Kundera überzeugende Argumente gegen den angeblichen Tod des europäischen Romans. - Wohl selten in der Literaturgeschichte hat sich ein Romancier öffentlich so eingehend mit dem eigenen Handwerk befaßt: das „Bekenntnis eines Praktikers“.

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Die Kunst des Romans. Essay, Milan Kundera, Brigitte Weidmann

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
24,83 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Die Kunst des Romans. Essay
Język
niemiecki
Rok wydania
1989
Oprawa
miękka
ISBN10
3596268974
ISBN13
9783596268979
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Die sieben Teile von Kunderas Essay kreisen um die Geschichte des europäischen Romans von Cervantes bis Kafka und Broch, wobei der Roman nicht nur als literarische Gattung, sondern emphatisch als eigenständige Zugangsweise zur Welt aufgefaßt wird. Aufgabe des Romans sei es - so lautet Kunderas These -, einen bislang unbekannten Aspekt der menschlichen Existenz zu enthüllen und zu erforschen. Der Roman konkurriert demnach mit der Philosophie und besitzt ebenso großes kulturelles Gewicht wie diese. Neben scharfsinnigen Beobachtungen zu modernen Romantechnik enthält der Essay lange Passagen der Selbstinterpretation, die sich insbesondere auf Der Scherz und Die uneträgliche Leichtigkeit des Seins beziehen. Deutlich wird dabei, wieviel penible Technik und kompositorisches Können in scheinbar so leichtfüßigen Texten verborgen sein kann. Daneben liefert Kundera überzeugende Argumente gegen den angeblichen Tod des europäischen Romans. - Wohl selten in der Literaturgeschichte hat sich ein Romancier öffentlich so eingehend mit dem eigenen Handwerk befaßt: das „Bekenntnis eines Praktikers“.