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Cafe Paradies

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Die kroatische Journalistin, Romanautorin und Essayistin Slavenka Drakulić beschreibt, dass die Menschen in Osteuropa so sehr danach streben, ihren westlichen Kollegen ähnlich zu werden, dass jede Stadt ein Cafe Europa hat, das eine blasse Nachahmung ähnlicher Etablissements in Städten wie Paris und Rom ist. Sie präsentiert hier eine Sammlung von Essays, die das Leben in verschiedenen osteuropäischen Ländern seit dem Fall des Kommunismus erkunden. Als Bürgerin Kroatiens (ehemals Teil Jugoslawiens), die jetzt mit ihrem schwedischen Ehemann in Wien lebt, schreibt sie aus der Perspektive einer Überlebenden eines kommunistischen Regimes und erkennt, dass für die Nationen, die sich aus dem sowjetischen Joch befreien, noch viele Fallstricke bevorstehen. In Albanien beobachtet sie überall Wut bei Menschen, die alle Überreste des Hoxha-Regimes zerschlagen wollen. In Rumänien kommentiert sie den erbärmlichen Zustand der öffentlichen Toiletten: „Der Zustand der rumänischen Toiletten spiegelt die Natur des kommunistischen Systems wider, von dem sie ein Erbe sind.“ Drakulics scharfsinnige und eindringliche Überlegungen beschreiben nicht nur das Leben in ihrer Region, sondern lassen uns auch fühlen, wie es dort ist.

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Cafe Paradies, Slavenka Drakulić

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Cafe Paradies
Język
niemiecki
Wydawca
Aufbau Tb
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
239
ISBN10
374661242X
ISBN13
9783746612423
Seria
Ocena
3,9 z 5
Opis
Die kroatische Journalistin, Romanautorin und Essayistin Slavenka Drakulić beschreibt, dass die Menschen in Osteuropa so sehr danach streben, ihren westlichen Kollegen ähnlich zu werden, dass jede Stadt ein Cafe Europa hat, das eine blasse Nachahmung ähnlicher Etablissements in Städten wie Paris und Rom ist. Sie präsentiert hier eine Sammlung von Essays, die das Leben in verschiedenen osteuropäischen Ländern seit dem Fall des Kommunismus erkunden. Als Bürgerin Kroatiens (ehemals Teil Jugoslawiens), die jetzt mit ihrem schwedischen Ehemann in Wien lebt, schreibt sie aus der Perspektive einer Überlebenden eines kommunistischen Regimes und erkennt, dass für die Nationen, die sich aus dem sowjetischen Joch befreien, noch viele Fallstricke bevorstehen. In Albanien beobachtet sie überall Wut bei Menschen, die alle Überreste des Hoxha-Regimes zerschlagen wollen. In Rumänien kommentiert sie den erbärmlichen Zustand der öffentlichen Toiletten: „Der Zustand der rumänischen Toiletten spiegelt die Natur des kommunistischen Systems wider, von dem sie ein Erbe sind.“ Drakulics scharfsinnige und eindringliche Überlegungen beschreiben nicht nur das Leben in ihrer Region, sondern lassen uns auch fühlen, wie es dort ist.