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Ein Tag des Iwan Denissowitsch

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Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Solschenizyn gilt als eines der bedeutendsten literarischen Werke der Tauwetter-Periode in der UdSSR, da es das stalinistische Lagersystem offen thematisiert. Die Handlung folgt Iwan Denissowitsch Schuchow, einem Zimmermann, der wegen Hochverrats zu zehn Jahren Lager verurteilt wurde und bereits acht Jahre abgesessen hat. Der Roman spielt an einem einzigen Tag im Januar 1951 und spiegelt die 3653 Tage wider, die Schuchow noch vor sich hat. Sein Alltag ist von der Lagerverwaltung streng geregelt: Wecken, Essen, morgendlicher Zählappell, körperliche Arbeit in der „Brigade Nr. 105“ und Mittagessen. Schuchow akzeptiert die Rituale der Lagerbürokratie und konzentriert sich darauf, sein Überleben zu sichern, indem er kleine Vorteile im Alltag sucht, wie einen Tag im Krankenrevier oder echte Lederstiefel. Das Essen hat für ihn eine obsessive Bedeutung. Über die Außenwelt erfährt er kaum etwas, und die wenigen Informationen aus den Briefen seiner Frau interessieren ihn nicht mehr. Schuchow akzeptiert seine entmenschlichte Existenz als Normalzustand, was ihm die Kraft zum Überleben gibt. Seine Einstellung zur Arbeit zeigt, dass er trotz der Umstände Sinn in seiner Zwangsarbeit findet. Der Roman löste bei seiner Veröffentlichung eine lebhafte Diskussion aus und wurde von Nikita Chruschtschow als Beitrag zur Entstalinisierung begrüßt, bevor er später auf den Index kam.

Wydanie

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Ein Tag des Iwan Denissowitsch, Aleksandr Isajevič Solženicyn

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
17,64 zł

Metody płatności

4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Ein Tag des Iwan Denissowitsch
Język
niemiecki
Rok wydania
1994
Oprawa
miękka
ISBN10
3423015241
ISBN13
9783423015240
Seria
Pierwsze wydanie
1962
Oryginalna nazwa
Один день Ивана Денисовича
Ocena
4 z 5
Opis
Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Solschenizyn gilt als eines der bedeutendsten literarischen Werke der Tauwetter-Periode in der UdSSR, da es das stalinistische Lagersystem offen thematisiert. Die Handlung folgt Iwan Denissowitsch Schuchow, einem Zimmermann, der wegen Hochverrats zu zehn Jahren Lager verurteilt wurde und bereits acht Jahre abgesessen hat. Der Roman spielt an einem einzigen Tag im Januar 1951 und spiegelt die 3653 Tage wider, die Schuchow noch vor sich hat. Sein Alltag ist von der Lagerverwaltung streng geregelt: Wecken, Essen, morgendlicher Zählappell, körperliche Arbeit in der „Brigade Nr. 105“ und Mittagessen. Schuchow akzeptiert die Rituale der Lagerbürokratie und konzentriert sich darauf, sein Überleben zu sichern, indem er kleine Vorteile im Alltag sucht, wie einen Tag im Krankenrevier oder echte Lederstiefel. Das Essen hat für ihn eine obsessive Bedeutung. Über die Außenwelt erfährt er kaum etwas, und die wenigen Informationen aus den Briefen seiner Frau interessieren ihn nicht mehr. Schuchow akzeptiert seine entmenschlichte Existenz als Normalzustand, was ihm die Kraft zum Überleben gibt. Seine Einstellung zur Arbeit zeigt, dass er trotz der Umstände Sinn in seiner Zwangsarbeit findet. Der Roman löste bei seiner Veröffentlichung eine lebhafte Diskussion aus und wurde von Nikita Chruschtschow als Beitrag zur Entstalinisierung begrüßt, bevor er später auf den Index kam.