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Eine Frau erkennen

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  • 318 stron
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Der meisterhafte Roman des israelischen Erzählers Amos Oz legt die Zuordnung zur Gattung des Spionageromans nahe: Sein Hauptakteur ist der 47-jährige Exagent des israelischen Geheimdienstes Joel Ravid, der versucht, sich von seiner Identifizierung mit dem Agentendasein zu lösen und ein Gleichgewicht zwischen Öffentlichem und Privatem herzustellen. Nach dem Tod seiner Frau zieht sich Joel ins Privatleben zurück, wird jedoch immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der Geheimdienst drängt ihn zur Rückkehr, während er nicht in der Lage ist, seine jahrelange Einstellung abzulegen, hinter jedem Ereignis eine andere Wahrheit zu sehen. Die Suche nach der Wahrheit erweist sich als der falsche Weg, um sich ihr zu nähern. Oz plädiert für die Beendigung des latenten Krieges der Israelis mit sich selbst und träumt von einer Normalität in Frieden und Bescheidenheit, in der Politik durch Menschlichkeit aufgehoben wird. In stetem Wechsel zwischen Handlung und Reflexion beschreibt er die allmähliche Selbstfindung eines geläuterten Patrioten. So ist dieser von Ruth Achlama vorzüglich übersetzte Roman auch ein Buch von utopischer Kraft und ein aktueller Appell an die Menschlichkeit.

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Eine Frau erkennen, Amos Oz

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(miękka)
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3,6
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Tytuł
Eine Frau erkennen
Język
niemiecki
Autorzy
Amos Oz
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1993
Oprawa
miękka
Liczba stron
318
ISBN10
3518387065
ISBN13
9783518387061
Seria
Pierwsze wydanie
1989
Oryginalna nazwa
Lada'at iša
Ocena
3,6 z 5
Opis
Der meisterhafte Roman des israelischen Erzählers Amos Oz legt die Zuordnung zur Gattung des Spionageromans nahe: Sein Hauptakteur ist der 47-jährige Exagent des israelischen Geheimdienstes Joel Ravid, der versucht, sich von seiner Identifizierung mit dem Agentendasein zu lösen und ein Gleichgewicht zwischen Öffentlichem und Privatem herzustellen. Nach dem Tod seiner Frau zieht sich Joel ins Privatleben zurück, wird jedoch immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der Geheimdienst drängt ihn zur Rückkehr, während er nicht in der Lage ist, seine jahrelange Einstellung abzulegen, hinter jedem Ereignis eine andere Wahrheit zu sehen. Die Suche nach der Wahrheit erweist sich als der falsche Weg, um sich ihr zu nähern. Oz plädiert für die Beendigung des latenten Krieges der Israelis mit sich selbst und träumt von einer Normalität in Frieden und Bescheidenheit, in der Politik durch Menschlichkeit aufgehoben wird. In stetem Wechsel zwischen Handlung und Reflexion beschreibt er die allmähliche Selbstfindung eines geläuterten Patrioten. So ist dieser von Ruth Achlama vorzüglich übersetzte Roman auch ein Buch von utopischer Kraft und ein aktueller Appell an die Menschlichkeit.