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Cafe Lehmitz

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Café Lehmitz, eine Stehbierhalle am Ende der Reeperbahn, war ein Treffpunkt und oft auch die Endstation für viele, die in Hamburgs berühmt-berüchtigtem Rotlichtviertel arbeiten: Prostituierte, Zuhälter, Transvestiten und gewöhnliche Kleinkriminelle. Anders Petersen, der als junger Mann nach Hamburg kam, landete eher zufällig im 'Lehmitz' und schloss Freundschaften, die seinen weiteren Lebensweg prägten. 1968 kehrte er zurück, fand neue Stammgäste und begann, mit Unterbrechungen zwei Jahre lang zu fotografieren. Seine Aufnahmen berühren durch ihre Offenheit und unverfälschte Authentizität. Es ist der solidarische, an Brassaï erinnernde Blick des Fotografen, der weder Voyeurismus noch falsches Mitleid aufkommen lässt angesichts dieser Bilder aus einem Milieu, das gemeinhin als asozial bezeichnet wird. Die 'andere' Welt des Café Lehmitz wird sichtbar als lebendiges soziales Gefüge mit eigenem Selbstverständnis und in der ihr eigenen Würde.

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Cafe Lehmitz, Anders Petersen

Język
Rok wydania
1978
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Cafe Lehmitz
Język
niemiecki
Rok wydania
1978
Oprawa
miękka
ISBN10
3921375282
ISBN13
9783921375280
Seria
Tagi
Ocena
4,45 z 5
Opis
Café Lehmitz, eine Stehbierhalle am Ende der Reeperbahn, war ein Treffpunkt und oft auch die Endstation für viele, die in Hamburgs berühmt-berüchtigtem Rotlichtviertel arbeiten: Prostituierte, Zuhälter, Transvestiten und gewöhnliche Kleinkriminelle. Anders Petersen, der als junger Mann nach Hamburg kam, landete eher zufällig im 'Lehmitz' und schloss Freundschaften, die seinen weiteren Lebensweg prägten. 1968 kehrte er zurück, fand neue Stammgäste und begann, mit Unterbrechungen zwei Jahre lang zu fotografieren. Seine Aufnahmen berühren durch ihre Offenheit und unverfälschte Authentizität. Es ist der solidarische, an Brassaï erinnernde Blick des Fotografen, der weder Voyeurismus noch falsches Mitleid aufkommen lässt angesichts dieser Bilder aus einem Milieu, das gemeinhin als asozial bezeichnet wird. Die 'andere' Welt des Café Lehmitz wird sichtbar als lebendiges soziales Gefüge mit eigenem Selbstverständnis und in der ihr eigenen Würde.