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Künstliche Intelligenz

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Die betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie, die in den 60er und 70er Jahren in Deutschland durch Simon sowie die Arbeiten von Heinen und Kirsch an Bedeutung gewann, hat seitdem eine Phase der Stagnation durchlaufen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Versuche, die deskriptive Entscheidungstheorie in tragfähige Erklärungsmodelle zu überführen, gescheitert sind. Diese Theorie hat sich oft auf reine Verhaltensbeschreibungen beschränkt. Auch die normative Entscheidungstheorie, der ältere Zweig, hat für betriebliche Entscheidungen wenig Relevanz erlangt, da ihre Informationsannahmen zu restriktiv sind. Sie geht davon aus, dass Problemstellungen und Zielvorgaben eindeutig sind, alle Alternativen bekannt sind und die möglichen Umweltzustände sowie deren Auswirkungen auf die Alternativen klar definiert sind. In der Realität hingegen bestehen oft Schwierigkeiten aufgrund fehlender oder unzureichender Informationen, die zur Beschreibung und Beurteilung von Diagnoseproblemen notwendig sind. Diese Probleme sind in der Betriebswirtschaft häufig und erfordern das Erkennen und Klassifizieren spezifischer Situationen, um geeignete Handlungen oder Folgerungen abzuleiten.

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Künstliche Intelligenz, Russell B. Adams

Język
Rok wydania
1987
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Künstliche Intelligenz
Język
niemiecki
Rok wydania
1987
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
9061828767
ISBN13
9789061828761
Seria
Tagi
Opis
Die betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie, die in den 60er und 70er Jahren in Deutschland durch Simon sowie die Arbeiten von Heinen und Kirsch an Bedeutung gewann, hat seitdem eine Phase der Stagnation durchlaufen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Versuche, die deskriptive Entscheidungstheorie in tragfähige Erklärungsmodelle zu überführen, gescheitert sind. Diese Theorie hat sich oft auf reine Verhaltensbeschreibungen beschränkt. Auch die normative Entscheidungstheorie, der ältere Zweig, hat für betriebliche Entscheidungen wenig Relevanz erlangt, da ihre Informationsannahmen zu restriktiv sind. Sie geht davon aus, dass Problemstellungen und Zielvorgaben eindeutig sind, alle Alternativen bekannt sind und die möglichen Umweltzustände sowie deren Auswirkungen auf die Alternativen klar definiert sind. In der Realität hingegen bestehen oft Schwierigkeiten aufgrund fehlender oder unzureichender Informationen, die zur Beschreibung und Beurteilung von Diagnoseproblemen notwendig sind. Diese Probleme sind in der Betriebswirtschaft häufig und erfordern das Erkennen und Klassifizieren spezifischer Situationen, um geeignete Handlungen oder Folgerungen abzuleiten.