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Eine Reise zurück

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Die Geschichte handelt von einem Juden, der 1917 in Stuttgart geboren wurde und Mitglied der deutsch-jüdischen Jugendbewegung war. 1938 wurde er aus seiner Heimat vertrieben und wanderte illegal nach Palästina ein, um im Kibbuz Hasorea eine neue Heimat aufzubauen. 1948 musste er diesen Zufluchtsort mit der Waffe verteidigen. 1959 kehrte er erstmals nach Stuttgart zurück, um seine Ansprüche auf Wiedergutmachung zu klären. Bei dieser Rückkehr wird er von Erinnerungen an seine Jugend, Träumen und Erniedrigungen überflutet. Arnon Tamir erkennt die Veränderungen in der Stadt und bei den Menschen, die ihm fremd geworden sind, und wird von „Visionen der Schuld“ verfolgt. Während er durch die Straßen geht, alte Freunde sucht und auf Ämtern verhandelt, wird ihm klar, dass er seine Geschichte nicht einfach erzählen kann: Es gibt keinen geraden Weg zurück. Die komplexen Verflechtungen von Zeiten und Orten zeigen, dass man aus seiner Geschichte nur lernen kann, wenn man Trennungen aushält und Unvereinbares nicht voreilig glättet. Der Bericht thematisiert den Konflikt zwischen Schild und Verantwortung sowie das Dilemma von Utopie und Wirklichkeit und ist Teil der Reihe „Lebensbilder. Jüdische Erinnerungen und Zeugnisse“.

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Eine Reise zurück, Arnôn Tāmîr

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Eine Reise zurück
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
139
ISBN10
3596114667
ISBN13
9783596114665
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Die Geschichte handelt von einem Juden, der 1917 in Stuttgart geboren wurde und Mitglied der deutsch-jüdischen Jugendbewegung war. 1938 wurde er aus seiner Heimat vertrieben und wanderte illegal nach Palästina ein, um im Kibbuz Hasorea eine neue Heimat aufzubauen. 1948 musste er diesen Zufluchtsort mit der Waffe verteidigen. 1959 kehrte er erstmals nach Stuttgart zurück, um seine Ansprüche auf Wiedergutmachung zu klären. Bei dieser Rückkehr wird er von Erinnerungen an seine Jugend, Träumen und Erniedrigungen überflutet. Arnon Tamir erkennt die Veränderungen in der Stadt und bei den Menschen, die ihm fremd geworden sind, und wird von „Visionen der Schuld“ verfolgt. Während er durch die Straßen geht, alte Freunde sucht und auf Ämtern verhandelt, wird ihm klar, dass er seine Geschichte nicht einfach erzählen kann: Es gibt keinen geraden Weg zurück. Die komplexen Verflechtungen von Zeiten und Orten zeigen, dass man aus seiner Geschichte nur lernen kann, wenn man Trennungen aushält und Unvereinbares nicht voreilig glättet. Der Bericht thematisiert den Konflikt zwischen Schild und Verantwortung sowie das Dilemma von Utopie und Wirklichkeit und ist Teil der Reihe „Lebensbilder. Jüdische Erinnerungen und Zeugnisse“.