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Fritz Höger, hanseatischer Baumeister

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Fritz Höger (1877–1949) hat wie kein anderer in den Zwanziger- und Dreißigerjahren die norddeutsche Baukunst geprägt. Zu Unrecht jedoch wurde er in eine zweitrangige Position verwiesen, von Kritikern, die bis heute dem Neuen Bauen verhaftet sind, obwohl Höger mit dem zeitgenössischen Architekturdiskurs aufs Engste verflochten ist. Im Gegensatz zu den Protagonisten des Neuen Bauens verstand sich Höger nicht als Neuerer, sondern als Nachfolger einer bis in die Backsteingotik zurückreichenden Überlieferung. Unter der Oberbaudirektion Fritz Schumachers in Hamburg kam diese Bautradition zu neuer Blüte. Hier entstanden in den frühen Zwanzigerjahren Högers expressionistische Kontorhäuser. Bevorzugter Baustoff der Expressionisten war der Backstein, weil er durch seinen Variationsreichtum besonders geeignet ist, reizvolle Oberflächen zu bilden. In den späten Zwanzigerjahren wurde der Backsteinbau zum Gegenspieler des 'weißen' Neuen Bauens erklärt. Die anfänglich sachlich geführte Kontroverse ging im Streit der Weltanschauungen unter.

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Fritz Höger, hanseatischer Baumeister, Fritz Höger

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Fritz Höger, hanseatischer Baumeister
Język
niemiecki
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
199
ISBN10
3980321207
ISBN13
9783980321204
Seria
Oryginalna nazwa
Fritz Höger, maestro anseatico
Ocena
4 z 5
Opis
Fritz Höger (1877–1949) hat wie kein anderer in den Zwanziger- und Dreißigerjahren die norddeutsche Baukunst geprägt. Zu Unrecht jedoch wurde er in eine zweitrangige Position verwiesen, von Kritikern, die bis heute dem Neuen Bauen verhaftet sind, obwohl Höger mit dem zeitgenössischen Architekturdiskurs aufs Engste verflochten ist. Im Gegensatz zu den Protagonisten des Neuen Bauens verstand sich Höger nicht als Neuerer, sondern als Nachfolger einer bis in die Backsteingotik zurückreichenden Überlieferung. Unter der Oberbaudirektion Fritz Schumachers in Hamburg kam diese Bautradition zu neuer Blüte. Hier entstanden in den frühen Zwanzigerjahren Högers expressionistische Kontorhäuser. Bevorzugter Baustoff der Expressionisten war der Backstein, weil er durch seinen Variationsreichtum besonders geeignet ist, reizvolle Oberflächen zu bilden. In den späten Zwanzigerjahren wurde der Backsteinbau zum Gegenspieler des 'weißen' Neuen Bauens erklärt. Die anfänglich sachlich geführte Kontroverse ging im Streit der Weltanschauungen unter.