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Lee Krasner - Jackson Pollock

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Lee Krasner und Jackson Pollock bildeten seit ihrer Begegnung 1942 in einer New Yorker Galerie eine private und künstlerische Lebensgemeinschaft. Während Pollock zu einer der großen Künstlerlegenden stilisiert wurde, blieb Krasner zu Lebzeiten im Schatten ihres Ehemannes. Ihr Werk wurde als ambitioniert, aber formal und stilistisch von Pollock abhängig angesehen, eine Einschätzung, die lange von der Kunstkritik aufrechterhalten wurde. Nach Pollocks Tod hinderte ihr Status als Künstlerwitwe und Nachlassverwalterin eine angemessene Würdigung ihres eigenen Schaffens. Erst in den letzten Jahren erfährt ihr Werk eine vorsichtige Rehabilitierung, die jedoch noch keine abschließende Beurteilung gefunden hat. Es wird oft übersehen, wie eng Pollocks Werk mit Krasners Person verwoben ist; ihre künstlerischen Einflüsse trugen dazu bei, dass Pollock zu einem der Protagonisten der New York School aufstieg. Diese Untersuchung beleuchtet die Berührungspunkte und Überschneidungen in ihren künstlerischen Biografien während ihrer gemeinsamen Atelierjahre. Durch eine chronologische Analyse der wechselseitigen Bezüge werden sowohl Abhängigkeiten als auch die Eigenständigkeiten beider Künstler dargestellt. Der Vergleich paralleler Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zeigt die unterschiedlichen künstlerischen Zielsetzungen auf, deren Gegensatz eine programmatische Atelierarbeit nicht zuließ, aber zur beiderseitigen Bereicherung und Selbstfindun

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Lee Krasner - Jackson Pollock, Ralf Leisner

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lee Krasner - Jackson Pollock
Język
niemiecki
Wydawca
scaneg
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
Liczba stron
91
ISBN10
3892351058
ISBN13
9783892351054
Seria
Opis
Lee Krasner und Jackson Pollock bildeten seit ihrer Begegnung 1942 in einer New Yorker Galerie eine private und künstlerische Lebensgemeinschaft. Während Pollock zu einer der großen Künstlerlegenden stilisiert wurde, blieb Krasner zu Lebzeiten im Schatten ihres Ehemannes. Ihr Werk wurde als ambitioniert, aber formal und stilistisch von Pollock abhängig angesehen, eine Einschätzung, die lange von der Kunstkritik aufrechterhalten wurde. Nach Pollocks Tod hinderte ihr Status als Künstlerwitwe und Nachlassverwalterin eine angemessene Würdigung ihres eigenen Schaffens. Erst in den letzten Jahren erfährt ihr Werk eine vorsichtige Rehabilitierung, die jedoch noch keine abschließende Beurteilung gefunden hat. Es wird oft übersehen, wie eng Pollocks Werk mit Krasners Person verwoben ist; ihre künstlerischen Einflüsse trugen dazu bei, dass Pollock zu einem der Protagonisten der New York School aufstieg. Diese Untersuchung beleuchtet die Berührungspunkte und Überschneidungen in ihren künstlerischen Biografien während ihrer gemeinsamen Atelierjahre. Durch eine chronologische Analyse der wechselseitigen Bezüge werden sowohl Abhängigkeiten als auch die Eigenständigkeiten beider Künstler dargestellt. Der Vergleich paralleler Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zeigt die unterschiedlichen künstlerischen Zielsetzungen auf, deren Gegensatz eine programmatische Atelierarbeit nicht zuließ, aber zur beiderseitigen Bereicherung und Selbstfindun