Bookbot

Asiatisches Gedankengut im Werke Hermann Hesses

Parametry

  • 191 stron
  • 7 godzin czytania

Więcej o książce

Die Auseinandersetzung H. Hesses mit der geistigen Welt Asiens hat sein Werk stark geprägt, wobei der Einfluss Indiens oft stärker beachtet wurde als der Chinas. In Literaturgeschichten wird Chinas Bedeutung häufig nicht erwähnt, und es fehlen gründliche vergleichende Untersuchungen. Die Ausrichtung auf chinesische Literatur und Philosophie, die sich nicht nur im Spätwerk Hesses zeigt, wird in der Sekundärliteratur über das Glasperlenspiel oft nur beiläufig behandelt. Dies ist teilweise auf die mangelnde Vertrautheit der Autoren mit der chinesischen Geisteswelt zurückzuführen. Zhuang Ying Chens Arbeit setzt sich mit diesem Mangel auseinander und analysiert Hesses Werk aus der Perspektive eines Asiaten, der auch mit der altchinesischen Literatur vertraut ist. Sie geht über die wenigen relevanten Publikationen hinaus und stützt sich auf eine exemplarische Untersuchung von Hesses Quellen, einschließlich seiner Werke, Selbstzeugnisse und Briefe. Chen unterscheidet klar zwischen indischen und chinesischen Einflüssen und beleuchtet deren Verschmelzung in Hesses synkretistischem Werk. Besonders prägend waren die Anregungen des deutschen Missionars und Sinologen Richard Wilhelm. Chens Arbeit trägt dazu bei, einseitige Tendenzen in der Hesse-Forschung, wie die Überbetonung der deutschen Romantik, zu korrigieren.

Zakup książki

Asiatisches Gedankengut im Werke Hermann Hesses, Zhuangying Chen

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Asiatisches Gedankengut im Werke Hermann Hesses
Język
niemiecki
Wydawca
Lang
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
191
ISBN10
3906759423
ISBN13
9783906759425
Seria
Opis
Die Auseinandersetzung H. Hesses mit der geistigen Welt Asiens hat sein Werk stark geprägt, wobei der Einfluss Indiens oft stärker beachtet wurde als der Chinas. In Literaturgeschichten wird Chinas Bedeutung häufig nicht erwähnt, und es fehlen gründliche vergleichende Untersuchungen. Die Ausrichtung auf chinesische Literatur und Philosophie, die sich nicht nur im Spätwerk Hesses zeigt, wird in der Sekundärliteratur über das Glasperlenspiel oft nur beiläufig behandelt. Dies ist teilweise auf die mangelnde Vertrautheit der Autoren mit der chinesischen Geisteswelt zurückzuführen. Zhuang Ying Chens Arbeit setzt sich mit diesem Mangel auseinander und analysiert Hesses Werk aus der Perspektive eines Asiaten, der auch mit der altchinesischen Literatur vertraut ist. Sie geht über die wenigen relevanten Publikationen hinaus und stützt sich auf eine exemplarische Untersuchung von Hesses Quellen, einschließlich seiner Werke, Selbstzeugnisse und Briefe. Chen unterscheidet klar zwischen indischen und chinesischen Einflüssen und beleuchtet deren Verschmelzung in Hesses synkretistischem Werk. Besonders prägend waren die Anregungen des deutschen Missionars und Sinologen Richard Wilhelm. Chens Arbeit trägt dazu bei, einseitige Tendenzen in der Hesse-Forschung, wie die Überbetonung der deutschen Romantik, zu korrigieren.