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Gallia rebellis

Erhebungen in Gallien im Spiegel antiker Zeugnisse

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Im ersten Teil des Buches wird ein umfassendes Kompendium der Erhebungen in Gallien vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 5. Jh. n. Chr. präsentiert, wobei die antike Wirkungsgeschichte besonders berücksichtigt wird. Der zweite Teil bietet eine detaillierte systematische Auswertung. Die Analyse der Quellenzeugnisse untersucht, wo, von wem, mit welcher Intention und Intensität das gallische Element thematisiert wurde. Dabei wird das Bild von tatsächlichen oder vermeintlichen gallischen Rebellen und Anführern gallischer Heere beleuchtet. Überraschende Aspekte des römischen Gallierbildes treten zutage, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Aktualität und propagandistisch geprägter Tradition. Führer wie Caesar und Marc Anton werden ebenso als Anführer gallischer Horden verzeichnet wie spätere Gegner von Kaisern. Auch spätantike Usurpatoren wie Magnentius und Julian thematisieren gelegentlich das „gallische“ Element. Nach der Lektüre wird man von vielen verbreiteten Vorstellungen Abstand nehmen müssen. Das Buch enthält zudem Register und wird als sorgfältige, umfassende und intelligente Studie beschrieben, die das Thema der gallischen Demonologie und die Bedrohung durch bellum Gallicum oder rebellio Gallic(an)a in der römischen Literaturtradition behandelt.

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Gallia rebellis, Ralf Urban

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gallia rebellis
Podtytuł
Erhebungen in Gallien im Spiegel antiker Zeugnisse
Język
niemiecki
Autorzy
Ralf Urban
Wydawca
Steiner
Rok wydania
1999
Oprawa
miękka
ISBN10
3515073833
ISBN13
9783515073837
Seria
Opis
Im ersten Teil des Buches wird ein umfassendes Kompendium der Erhebungen in Gallien vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 5. Jh. n. Chr. präsentiert, wobei die antike Wirkungsgeschichte besonders berücksichtigt wird. Der zweite Teil bietet eine detaillierte systematische Auswertung. Die Analyse der Quellenzeugnisse untersucht, wo, von wem, mit welcher Intention und Intensität das gallische Element thematisiert wurde. Dabei wird das Bild von tatsächlichen oder vermeintlichen gallischen Rebellen und Anführern gallischer Heere beleuchtet. Überraschende Aspekte des römischen Gallierbildes treten zutage, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Aktualität und propagandistisch geprägter Tradition. Führer wie Caesar und Marc Anton werden ebenso als Anführer gallischer Horden verzeichnet wie spätere Gegner von Kaisern. Auch spätantike Usurpatoren wie Magnentius und Julian thematisieren gelegentlich das „gallische“ Element. Nach der Lektüre wird man von vielen verbreiteten Vorstellungen Abstand nehmen müssen. Das Buch enthält zudem Register und wird als sorgfältige, umfassende und intelligente Studie beschrieben, die das Thema der gallischen Demonologie und die Bedrohung durch bellum Gallicum oder rebellio Gallic(an)a in der römischen Literaturtradition behandelt.