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Die Entnazifizierung in Hessen 1945 - 1954

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Die „Entnazifizierung“ ist ein umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. 1945 drängte die amerikanische Militärregierung in Hessen rigoros auf die Entlassung von Nationalsozialisten aus dem öffentlichen Dienst und der Wirtschaft. Nach einer Phase „wilder“ Säuberungen sollte das „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“ vom 5. März 1946 für ein gerechteres Verfahren sorgen. Fast eine Million hessische Bürger mussten einen Fragebogen ausfüllen, während Hunderttausende vor einer der über 100 Spruchkammern standen, die als „Sühnemaßnahmen“ Arbeitslager, Berufsverbote oder Geldbußen verhängten. Der Verfasser beschreibt die Entstehungsgeschichte des „Befreiungsgesetzes“, die Praxis der Spruchkammerverfahren und die Bedingungen in den Internierungs- und Arbeitslagern. Er beleuchtet die unterschiedlichen Haltungen der deutschen Parteien sowie die widersprüchliche Politik der amerikanischen Militärregierung, die zunächst Perfektionismus anstrebte, aber 1948 die Einstellung der Verfahren forderte, da diese als Hemmnis für den Wiederaufbau galten. Während „Mitläufer“ in den öffentlichen Dienst zurückkehrten, hatten einige Mitarbeiter der aufgelösten Spruchkammern Schwierigkeiten, neue Stellen zu finden. Diese wissenschaftliche Studie bietet eine umfassende Analyse der Probleme in Theorie und Praxis der Spruchkammerverfahren und wertet Archivdokumente sowie zeitgenössische Presse aus. Die Darstellung richtet

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Die Entnazifizierung in Hessen 1945 - 1954, Armin Schuster

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Entnazifizierung in Hessen 1945 - 1954
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
Liczba stron
438
ISBN10
3930221063
ISBN13
9783930221066
Seria
Opis
Die „Entnazifizierung“ ist ein umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegszeit. 1945 drängte die amerikanische Militärregierung in Hessen rigoros auf die Entlassung von Nationalsozialisten aus dem öffentlichen Dienst und der Wirtschaft. Nach einer Phase „wilder“ Säuberungen sollte das „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“ vom 5. März 1946 für ein gerechteres Verfahren sorgen. Fast eine Million hessische Bürger mussten einen Fragebogen ausfüllen, während Hunderttausende vor einer der über 100 Spruchkammern standen, die als „Sühnemaßnahmen“ Arbeitslager, Berufsverbote oder Geldbußen verhängten. Der Verfasser beschreibt die Entstehungsgeschichte des „Befreiungsgesetzes“, die Praxis der Spruchkammerverfahren und die Bedingungen in den Internierungs- und Arbeitslagern. Er beleuchtet die unterschiedlichen Haltungen der deutschen Parteien sowie die widersprüchliche Politik der amerikanischen Militärregierung, die zunächst Perfektionismus anstrebte, aber 1948 die Einstellung der Verfahren forderte, da diese als Hemmnis für den Wiederaufbau galten. Während „Mitläufer“ in den öffentlichen Dienst zurückkehrten, hatten einige Mitarbeiter der aufgelösten Spruchkammern Schwierigkeiten, neue Stellen zu finden. Diese wissenschaftliche Studie bietet eine umfassende Analyse der Probleme in Theorie und Praxis der Spruchkammerverfahren und wertet Archivdokumente sowie zeitgenössische Presse aus. Die Darstellung richtet