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"Mit der Feder in der Hand"

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Mehr als 200 Briefe von Louise Gottsched, der gelehrtesten deutschen Frau des 18. Jahrhunderts, lassen ihre Biographie lebendig werden. Diese hochgebildete Schriftstellerin, Übersetzerin und Herausgeberin war ein Vorbild für viele Frauen ihrer Zeit, wird jedoch oft nur als Gattin des berühmten Johann Christoph Gottsched wahrgenommen. Ihre Briefe, ungekünstelt und oft ironisch, sind zunächst an Gottsched gerichtet, mit dem sie fünf Jahre verlobt war. Nach der Hochzeit in Leipzig korrespondiert sie mit verschiedenen Adressaten, besonders mit ihrer innigen Freundin Dorothee von Runckel, die die Briefe nach Louises Tod veröffentlicht. Diese Dokumente sind von politischer, kulturhistorischer, gesellschaftlicher, literarischer und persönlicher Bedeutung. Louise berichtet von Kriegen, Audienzen bei der Kaiserin, Reisen und den Projekten ihres Mannes. Sie reflektiert über Ehe, Freundschaft, Erziehung, Leben und die Herausforderungen des Alltags. Mit bemerkenswerter Offenheit äußert sie sich über ihre Enttäuschung über die begrenzten Entfaltungsmöglichkeiten für gebildete Frauen ihrer Zeit. Oft wird sie von ihrem Mann für Hilfsarbeiten herangezogen, was zu Lebensüberdruss und Melancholie führt, die selbst die enge Frauenfreundschaft in ihren letzten Lebensjahren nicht lindern kann.

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"Mit der Feder in der Hand", Luise Adelgunde Victorie Gottsched

Język
Rok wydania
1999
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Mit der Feder in der Hand"
Język
niemiecki
Rok wydania
1999
Oprawa
twarda
ISBN10
3534137418
ISBN13
9783534137411
Seria
Tagi
Ocena
3 z 5
Opis
Mehr als 200 Briefe von Louise Gottsched, der gelehrtesten deutschen Frau des 18. Jahrhunderts, lassen ihre Biographie lebendig werden. Diese hochgebildete Schriftstellerin, Übersetzerin und Herausgeberin war ein Vorbild für viele Frauen ihrer Zeit, wird jedoch oft nur als Gattin des berühmten Johann Christoph Gottsched wahrgenommen. Ihre Briefe, ungekünstelt und oft ironisch, sind zunächst an Gottsched gerichtet, mit dem sie fünf Jahre verlobt war. Nach der Hochzeit in Leipzig korrespondiert sie mit verschiedenen Adressaten, besonders mit ihrer innigen Freundin Dorothee von Runckel, die die Briefe nach Louises Tod veröffentlicht. Diese Dokumente sind von politischer, kulturhistorischer, gesellschaftlicher, literarischer und persönlicher Bedeutung. Louise berichtet von Kriegen, Audienzen bei der Kaiserin, Reisen und den Projekten ihres Mannes. Sie reflektiert über Ehe, Freundschaft, Erziehung, Leben und die Herausforderungen des Alltags. Mit bemerkenswerter Offenheit äußert sie sich über ihre Enttäuschung über die begrenzten Entfaltungsmöglichkeiten für gebildete Frauen ihrer Zeit. Oft wird sie von ihrem Mann für Hilfsarbeiten herangezogen, was zu Lebensüberdruss und Melancholie führt, die selbst die enge Frauenfreundschaft in ihren letzten Lebensjahren nicht lindern kann.