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Im Zeichen des Wahnsinns

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Mit 28 Jahren nimmt sich Reinhard das Leben. Diagnose: manisch depressiv. Für alle anderen verrückt, geisteskrank, wahnsinnig. Nicht normal.Oder kann es normal sein, wenn man, so wie Reinhard, mit elf Jahren sein Bett in den Garten stellt, um im Freien zu schlafen? Die Autorin Liane Locker stößt auf seine Autobiographie und begibt sich in einen Dialog mit dem Toten. Seine Geschichte verwebt sich mit ihrer eigenen und mit den Geschichten anderer, aus ihren Worten und den Worten Reinhards versucht sie ein Bild zu formen, seine zahlreichen Aufenthalte in Nervenheilanstalten, seine Schule, seine Berufsausbildung, seine ersten Kontakte mit Mädchen. Sie lernt die Mutter Reinhards kennen und seine Geschwister, führt lange Gespräche, recherchiert.Langsam weicht die anfängliche Betroffenheit der Autorin einer Verstricktheit, die die Grenze zwischen Wahn und Normalität verschwimmen lässt; die Autobiographie jenes jungen Mannes, der keinen anderen Ausweg mehr wusste als den Tod, wird zum Wandlungsprozess für sie selbst.Und bei all dem überfällt den Leser immer stärker das beklemmende Gefühl, sich nicht mehr ganz sicher zu sein, was normal ist und was nicht...

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Im Zeichen des Wahnsinns, Liane Locker

Język
Rok wydania
1996
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Im Zeichen des Wahnsinns
Język
niemiecki
Wydawca
Grosser
Rok wydania
1996
Oprawa
twarda
Liczba stron
191
ISBN10
3852670268
ISBN13
9783852670263
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Mit 28 Jahren nimmt sich Reinhard das Leben. Diagnose: manisch depressiv. Für alle anderen verrückt, geisteskrank, wahnsinnig. Nicht normal.Oder kann es normal sein, wenn man, so wie Reinhard, mit elf Jahren sein Bett in den Garten stellt, um im Freien zu schlafen? Die Autorin Liane Locker stößt auf seine Autobiographie und begibt sich in einen Dialog mit dem Toten. Seine Geschichte verwebt sich mit ihrer eigenen und mit den Geschichten anderer, aus ihren Worten und den Worten Reinhards versucht sie ein Bild zu formen, seine zahlreichen Aufenthalte in Nervenheilanstalten, seine Schule, seine Berufsausbildung, seine ersten Kontakte mit Mädchen. Sie lernt die Mutter Reinhards kennen und seine Geschwister, führt lange Gespräche, recherchiert.Langsam weicht die anfängliche Betroffenheit der Autorin einer Verstricktheit, die die Grenze zwischen Wahn und Normalität verschwimmen lässt; die Autobiographie jenes jungen Mannes, der keinen anderen Ausweg mehr wusste als den Tod, wird zum Wandlungsprozess für sie selbst.Und bei all dem überfällt den Leser immer stärker das beklemmende Gefühl, sich nicht mehr ganz sicher zu sein, was normal ist und was nicht...