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Henri Matisse: Jazz (1943 - 1947)

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  • 397 stron
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Henri Matisse hinterlässt mit dem 1947 abgeschlossenen Malerbuch JAZZ ein Vermächtnis für die Nachwelt. Das Werk, bestehend aus Bildern und Texten, erinnert sowohl an die Musikrichtung, die in französischen Widerstandskreisen als Freiheitssymbol galt, als auch an Matisse's Vorliebe für den illustrierten Text der Apokalypse. Ein zentrales Anliegen dieser Untersuchung ist es, Text und Bilder des Malerbuches gleichrangig und in Beziehung zueinander zu analysieren. Dabei wird deutlich, dass JAZZ einen biografischen und künstlerischen Wendepunkt in Matisse's Leben markiert. Bei der Einordnung des Malerbuches in die französische Buchkunst treten Verbindungen zu einer Handschrift aus dem 11. Jahrhundert, der Apokalypse von Saint Sever, zutage, die dem Künstler seit 1943 als Faksimiledruck vorlag. Neben dem formalen Zusammenhang teilen beide Bücher eine bemerkenswerte Leuchtkraft der Farben. Der Text des Malerbuches spiegelt den Selbsterkenntnisprozess des späten Matisse wider und zeigt Verbindungen zu den JAZZ-Bildern sowie zu philosophischen und literarischen Vorbildern, insbesondere Bergson und Baudelaire. Nach der Interpretation des Malerbuches wird Matisse's biografische und künstlerische Situation während des Zweiten Weltkriegs anhand unveröffentlichter Briefe beleuchtet, wobei seine politische Haltung und die Interpretation von JAZZ als Ausdruck des Zeitgeschehens thematisiert werden.

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Henri Matisse: Jazz (1943 - 1947), Beatrice Lavarini

Język
Rok wydania
2000
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Tytuł
Henri Matisse: Jazz (1943 - 1947)
Język
francuski
Wydawca
scaneg
Rok wydania
2000
Liczba stron
397
ISBN10
3892350795
ISBN13
9783892350798
Seria
Opis
Henri Matisse hinterlässt mit dem 1947 abgeschlossenen Malerbuch JAZZ ein Vermächtnis für die Nachwelt. Das Werk, bestehend aus Bildern und Texten, erinnert sowohl an die Musikrichtung, die in französischen Widerstandskreisen als Freiheitssymbol galt, als auch an Matisse's Vorliebe für den illustrierten Text der Apokalypse. Ein zentrales Anliegen dieser Untersuchung ist es, Text und Bilder des Malerbuches gleichrangig und in Beziehung zueinander zu analysieren. Dabei wird deutlich, dass JAZZ einen biografischen und künstlerischen Wendepunkt in Matisse's Leben markiert. Bei der Einordnung des Malerbuches in die französische Buchkunst treten Verbindungen zu einer Handschrift aus dem 11. Jahrhundert, der Apokalypse von Saint Sever, zutage, die dem Künstler seit 1943 als Faksimiledruck vorlag. Neben dem formalen Zusammenhang teilen beide Bücher eine bemerkenswerte Leuchtkraft der Farben. Der Text des Malerbuches spiegelt den Selbsterkenntnisprozess des späten Matisse wider und zeigt Verbindungen zu den JAZZ-Bildern sowie zu philosophischen und literarischen Vorbildern, insbesondere Bergson und Baudelaire. Nach der Interpretation des Malerbuches wird Matisse's biografische und künstlerische Situation während des Zweiten Weltkriegs anhand unveröffentlichter Briefe beleuchtet, wobei seine politische Haltung und die Interpretation von JAZZ als Ausdruck des Zeitgeschehens thematisiert werden.