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Brustkrebs

Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin Eine soziologische Untersuchung

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Die Diagnose Brustkrebs zu stellen, ist für Ärztinnen und Ärzte nicht nur medizinisch herausfordernd, sondern auch emotional belastend. Wie gehen sie mit ihrer eigenen Betroffenheit um? In hochtechnisierten Krankenhäusern bleibt oft wenig Raum, um auf die seelische Lage der Betroffenen einzugehen. Die Interviews mit Ärztinnen und Ärzten verdeutlichen die Schwierigkeiten und Ambivalenzen im Umgang mit Patientinnen. Die medizinischen Schwerpunkte und die Rationalisierungsmechanismen, die zur Bewältigung einer möglicherweise unheilbaren oder tödlichen Krankheit eingesetzt werden, werden sichtbar. Besonders die Operationen, die das äußere Erscheinungsbild der Frauen stark verändern, werfen Fragen auf. Der Bewusstwerdungsprozess der betroffenen Frauen wird in Interviews rekonstruiert und als Aneignungsarbeit beschrieben. Die unterschiedlichen Kommunikationsebenen zwischen Medizin und Patientinnen werden deutlich. Das Buch geht über die bloße Darstellung des Ist-Zustands hinaus und bietet Ansätze, wie die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten und Patientinnen verbessert werden kann, um ein positiveres Verständnis auf beiden Seiten zu fördern.

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Brustkrebs, Silke Kirschning

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Brustkrebs
Podtytuł
Der Diagnoseprozess und die laute Sprachlosigkeit der Medizin Eine soziologische Untersuchung
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
ISBN10
3810031003
ISBN13
9783810031006
Seria
Opis
Die Diagnose Brustkrebs zu stellen, ist für Ärztinnen und Ärzte nicht nur medizinisch herausfordernd, sondern auch emotional belastend. Wie gehen sie mit ihrer eigenen Betroffenheit um? In hochtechnisierten Krankenhäusern bleibt oft wenig Raum, um auf die seelische Lage der Betroffenen einzugehen. Die Interviews mit Ärztinnen und Ärzten verdeutlichen die Schwierigkeiten und Ambivalenzen im Umgang mit Patientinnen. Die medizinischen Schwerpunkte und die Rationalisierungsmechanismen, die zur Bewältigung einer möglicherweise unheilbaren oder tödlichen Krankheit eingesetzt werden, werden sichtbar. Besonders die Operationen, die das äußere Erscheinungsbild der Frauen stark verändern, werfen Fragen auf. Der Bewusstwerdungsprozess der betroffenen Frauen wird in Interviews rekonstruiert und als Aneignungsarbeit beschrieben. Die unterschiedlichen Kommunikationsebenen zwischen Medizin und Patientinnen werden deutlich. Das Buch geht über die bloße Darstellung des Ist-Zustands hinaus und bietet Ansätze, wie die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten und Patientinnen verbessert werden kann, um ein positiveres Verständnis auf beiden Seiten zu fördern.