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"Die Einsamkeit, die Natur und meine Feder, dies ist mein einziger Genuß"

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  • 486 stron
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Christian August Fischer, geboren 1771 in Leipzig und gestorben 1829 in Mainz, ist heute weitgehend vergessen, war jedoch zu seiner Zeit ein bekannter und umstrittener Autor. Er war äußerst produktiv und verstand es, seine literarischen Werke geschickt zu vermarkten. Mit seinen Reiseberichten, die ihn durch ganz Europa führten, erlangte er Anerkennung und ein breites Lesepublikum. Auch seine erotischen Schriften unter dem Pseudonym „Althing“ fanden großen Anklang. Als talentierter Stilist nutzte er jede Gelegenheit, um in der zeitgenössischen Publizistik auf sich aufmerksam zu machen. Sein Ruf in seriöseren Werken brachte ihm eine Professur an der Universität Würzburg ein. Konflikte mit Klerus und Obrigkeit führten jedoch zu seinem Verlust des Amtes und seiner Freiheit, was ihn in die Festungshaft und ein bescheidenes Schriftstellerleben führte. Fischers Leben und Werk, hier erstmals umfassend und auf breiter Quellengrundlage dargestellt, spiegeln wichtige Entwicklungen und Konflikte einer Zeit wider, in der sich das deutsche Bildungsbürgertum formierte. Sie beleuchten die Aufstiegschancen eines talentierten, bildungshungrigen Waise sowie die Herausforderungen einer 'freien' Schriftstellerexistenz und die Nöte des aufgeklärten Bürgers in einer Ständegesellschaft.

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"Die Einsamkeit, die Natur und meine Feder, dies ist mein einziger Genuß", Josef Huerkamp

Język
Rok wydania
2001
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Tytuł
"Die Einsamkeit, die Natur und meine Feder, dies ist mein einziger Genuß"
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Liczba stron
486
ISBN10
389528307X
ISBN13
9783895283079
Seria
Kategorie
Opis
Christian August Fischer, geboren 1771 in Leipzig und gestorben 1829 in Mainz, ist heute weitgehend vergessen, war jedoch zu seiner Zeit ein bekannter und umstrittener Autor. Er war äußerst produktiv und verstand es, seine literarischen Werke geschickt zu vermarkten. Mit seinen Reiseberichten, die ihn durch ganz Europa führten, erlangte er Anerkennung und ein breites Lesepublikum. Auch seine erotischen Schriften unter dem Pseudonym „Althing“ fanden großen Anklang. Als talentierter Stilist nutzte er jede Gelegenheit, um in der zeitgenössischen Publizistik auf sich aufmerksam zu machen. Sein Ruf in seriöseren Werken brachte ihm eine Professur an der Universität Würzburg ein. Konflikte mit Klerus und Obrigkeit führten jedoch zu seinem Verlust des Amtes und seiner Freiheit, was ihn in die Festungshaft und ein bescheidenes Schriftstellerleben führte. Fischers Leben und Werk, hier erstmals umfassend und auf breiter Quellengrundlage dargestellt, spiegeln wichtige Entwicklungen und Konflikte einer Zeit wider, in der sich das deutsche Bildungsbürgertum formierte. Sie beleuchten die Aufstiegschancen eines talentierten, bildungshungrigen Waise sowie die Herausforderungen einer 'freien' Schriftstellerexistenz und die Nöte des aufgeklärten Bürgers in einer Ständegesellschaft.