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Als der Mensch zum Schöpfer wurde

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Bereits vor einer halben Million Jahren schufen Frühmenschen vom Typ Homo erectus fein gearbeitete Steinwerkzeuge und bewundernswert leistungsfähige Holzwaffen, mit denen sie die größten und gefährlichsten Tiere ihrer Umwelt erlegten und verarbeiteten. Spätestens vor 300 000 bis 200 000 Jahren begann auch ihr Sinn für Ästhetik, Symbolismus und 'Kunst' zu erwachen, wie Hinweise auf einen regen Farbstoffgebrauch, erste Schmuckstücke und Belege merkwürdig 'figürlich' geformter Steine in frühmenschlichen Fundstätten zeigen. Und auch der Neandertaler vor 200 000 bis 30 000 Jahren war keineswegs ein kulturloser Schlagetot, wie immer noch behauptet wird, sondern vielmehr ein kulturell entwickelter und innovativer Altmensch, der mit seinen Erfindungen und Neuerungen die kreative Blüte am Ende der letzten Eiszeit mit vorzubereiten half. Martin Kuckenburg belegt und illustriert seine provokanten Thesen mit eindrucksvollen und bislang zum Teil unveröffentlichten Funden. Doch immer erzählt er auch die „Geschichte hinter den Funden“. Indem er die beschriebenen Objekte in ihren zeitlichen und evolutionären Zusammenhang stellt, läßt er den urgeschichtlichen Menschen selbst, sein Entwicklungsniveau und seine Lebensweise für den Leser faßbar und lebendig werden. Auf diese Weise wird deutlich: Die Urgeschichte der Kultur war ein zentraler Bestandteil der menschlichen Evolutionsgeschichte.

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Als der Mensch zum Schöpfer wurde, Martin Kuckenburg M.A.

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Als der Mensch zum Schöpfer wurde
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
238
ISBN10
3608940340
ISBN13
9783608940343
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Bereits vor einer halben Million Jahren schufen Frühmenschen vom Typ Homo erectus fein gearbeitete Steinwerkzeuge und bewundernswert leistungsfähige Holzwaffen, mit denen sie die größten und gefährlichsten Tiere ihrer Umwelt erlegten und verarbeiteten. Spätestens vor 300 000 bis 200 000 Jahren begann auch ihr Sinn für Ästhetik, Symbolismus und 'Kunst' zu erwachen, wie Hinweise auf einen regen Farbstoffgebrauch, erste Schmuckstücke und Belege merkwürdig 'figürlich' geformter Steine in frühmenschlichen Fundstätten zeigen. Und auch der Neandertaler vor 200 000 bis 30 000 Jahren war keineswegs ein kulturloser Schlagetot, wie immer noch behauptet wird, sondern vielmehr ein kulturell entwickelter und innovativer Altmensch, der mit seinen Erfindungen und Neuerungen die kreative Blüte am Ende der letzten Eiszeit mit vorzubereiten half. Martin Kuckenburg belegt und illustriert seine provokanten Thesen mit eindrucksvollen und bislang zum Teil unveröffentlichten Funden. Doch immer erzählt er auch die „Geschichte hinter den Funden“. Indem er die beschriebenen Objekte in ihren zeitlichen und evolutionären Zusammenhang stellt, läßt er den urgeschichtlichen Menschen selbst, sein Entwicklungsniveau und seine Lebensweise für den Leser faßbar und lebendig werden. Auf diese Weise wird deutlich: Die Urgeschichte der Kultur war ein zentraler Bestandteil der menschlichen Evolutionsgeschichte.