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Die Trierer Apokalypse

Stadtbibliothek Trier, Codex 31

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In einer Zeit heftiger Verfolgung gegen die wachsende Kirche entstand im aus-gehenden 1. Jh. n. Chr. ein Text, der den Leser bis in unsere heutige Zeit gefangen nimmt und zu immer wieder neuen Deutungen anregt. Sein Autor, Johannes, war eine bedeutende prophetische Persönlichkeit in Kleinasien und lebte zur Zeit der Niederschrift in Verbannung auf der Insel Patmos. In seiner Apokalypse schildert er die dramatischen Vorgänge der Vernichtung und Neuwerdung der Welt. Von den erhalten gebliebenen Bilder-Apokalypsen aus der karolingischen Zeit ist der vermutlich in einem nordfranzösischen Skriptorium entstandene Codex in Trier zweifellos der bedeutendste, enthält er doch die älteste und zugleich um-fangreichste Bildfolge zur Geheimen Offenbarung. 74 ganzseitige Miniaturen illustrieren die einzelnen Textsequenzen. In der Klarheit des Bildaufbaus, der Reduktion auf das Wesentliche des Geschehens und der Expressivität im gestischen und mimischen Ausdruck sind diese Bilder von einer Unmittelbarkeit, die den Betrachter auch noch mehr als ein Jahrtausend nach ihrer Entstehung in ihren Bann zieht.

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Die Trierer Apokalypse, Peter K. Klein

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Trierer Apokalypse
Podtytuł
Stadtbibliothek Trier, Codex 31
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
150
ISBN10
3201017620
ISBN13
9783201017626
Seria
Opis
In einer Zeit heftiger Verfolgung gegen die wachsende Kirche entstand im aus-gehenden 1. Jh. n. Chr. ein Text, der den Leser bis in unsere heutige Zeit gefangen nimmt und zu immer wieder neuen Deutungen anregt. Sein Autor, Johannes, war eine bedeutende prophetische Persönlichkeit in Kleinasien und lebte zur Zeit der Niederschrift in Verbannung auf der Insel Patmos. In seiner Apokalypse schildert er die dramatischen Vorgänge der Vernichtung und Neuwerdung der Welt. Von den erhalten gebliebenen Bilder-Apokalypsen aus der karolingischen Zeit ist der vermutlich in einem nordfranzösischen Skriptorium entstandene Codex in Trier zweifellos der bedeutendste, enthält er doch die älteste und zugleich um-fangreichste Bildfolge zur Geheimen Offenbarung. 74 ganzseitige Miniaturen illustrieren die einzelnen Textsequenzen. In der Klarheit des Bildaufbaus, der Reduktion auf das Wesentliche des Geschehens und der Expressivität im gestischen und mimischen Ausdruck sind diese Bilder von einer Unmittelbarkeit, die den Betrachter auch noch mehr als ein Jahrtausend nach ihrer Entstehung in ihren Bann zieht.