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Geschichte des Zionismus

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Aus dem Englischen von Elvira Willems Mit einem Vorwort von Otto Graf Lambsdorff zur deutschen Ausgabe 1896 publizierte der ungarische Jude Theodor Herzl unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses, an dem er als Berichterstatter für eine Wiener Zeitung teilgenommen hatte, sein Buch ›Der Judenstaat‹. Der Titel war Programm: die Idee der Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Zion, der historischen Heimat, mit seiner angestammten Sprache, dem Hebräischen. »Ich halte die Judenfrage weder für eine soziale noch für eine religiöse Frage. Sie ist eine nationale Frage.« Damit stellte Herzl das Selbstverständnis sowohl der orthodoxen, östlichen wie der liberalen, westlichen Juden auf den Kopf und entfachte eine bis heute andauernde politische und religiöse Debatte um die jüdische Identität: Wer ist ein Jude? Gibt es ein jüdisches Volk? Was sind seine Konstituenten: Religion? Territorium? Staatsform? Kultur? Geschichte? Ausgehend vom ersten Zionistenkongreß 1897 in Basel zeichnet Amnon Rubinstein souverän und engagiert die Geschichte des Zionismus in all ihren Facetten nach, analysiert die wesentlichen Ideen von Befürwortern und Gegnern, zeichnet lebendige Porträts der führenden Persönlichkeiten und macht die aktuellen Probleme und Gefährdungen im heutigen Israel anschaulich.

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Geschichte des Zionismus, Amnon Rubinshṭain

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geschichte des Zionismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
356
ISBN10
3423242671
ISBN13
9783423242677
Seria
Opis
Aus dem Englischen von Elvira Willems Mit einem Vorwort von Otto Graf Lambsdorff zur deutschen Ausgabe 1896 publizierte der ungarische Jude Theodor Herzl unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses, an dem er als Berichterstatter für eine Wiener Zeitung teilgenommen hatte, sein Buch ›Der Judenstaat‹. Der Titel war Programm: die Idee der Wiedergeburt des jüdischen Volkes in Zion, der historischen Heimat, mit seiner angestammten Sprache, dem Hebräischen. »Ich halte die Judenfrage weder für eine soziale noch für eine religiöse Frage. Sie ist eine nationale Frage.« Damit stellte Herzl das Selbstverständnis sowohl der orthodoxen, östlichen wie der liberalen, westlichen Juden auf den Kopf und entfachte eine bis heute andauernde politische und religiöse Debatte um die jüdische Identität: Wer ist ein Jude? Gibt es ein jüdisches Volk? Was sind seine Konstituenten: Religion? Territorium? Staatsform? Kultur? Geschichte? Ausgehend vom ersten Zionistenkongreß 1897 in Basel zeichnet Amnon Rubinstein souverän und engagiert die Geschichte des Zionismus in all ihren Facetten nach, analysiert die wesentlichen Ideen von Befürwortern und Gegnern, zeichnet lebendige Porträts der führenden Persönlichkeiten und macht die aktuellen Probleme und Gefährdungen im heutigen Israel anschaulich.