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Eine andere Bürgergesellschaft

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Die Identität von Regierenden und Regierten: dieses Leitbild von Bürgergesellschaft als politisch-sozialer Einheit prägte den Übergang des schweizerischen Kantons Zürich zur modernen Erwerbsgesellschaft. Wie verlief dieser Zürcher Weg in die »andere« Bürgergesellschaft? Welche Rolle spielten dabei frühneuzeitliche Modelle gemeindlich-genossenschaftlicher Ordnung? Wie dynamisierte sich die städtische Bürgergesellschaft und wie strahlte sie auf die ländlichen Untertanen aus? Barbara Weinmann zeigt am Beispiel Zürichs, wie und unter welchen Bedingungen traditionelle Ordnungsvorstellungen über den Beginn der Moderne hinweg sich als entwicklungsfähig erwiesen. So entstand im Kanton Zürich eine andere Form moderner Bürgergesellschaft: mit weniger Trennung von Gesellschaft und Staat, weniger Konflikt, mehr Gemeinnutz-orientiertem Konsens, mehr Kompromiss zwischen Gemeinde und Staat als im mittel- und westeuropäischen Normalfall.

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Eine andere Bürgergesellschaft, Barbara Weinmann

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Eine andere Bürgergesellschaft
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
391
ISBN10
3525351690
ISBN13
9783525351697
Seria
Opis
Die Identität von Regierenden und Regierten: dieses Leitbild von Bürgergesellschaft als politisch-sozialer Einheit prägte den Übergang des schweizerischen Kantons Zürich zur modernen Erwerbsgesellschaft. Wie verlief dieser Zürcher Weg in die »andere« Bürgergesellschaft? Welche Rolle spielten dabei frühneuzeitliche Modelle gemeindlich-genossenschaftlicher Ordnung? Wie dynamisierte sich die städtische Bürgergesellschaft und wie strahlte sie auf die ländlichen Untertanen aus? Barbara Weinmann zeigt am Beispiel Zürichs, wie und unter welchen Bedingungen traditionelle Ordnungsvorstellungen über den Beginn der Moderne hinweg sich als entwicklungsfähig erwiesen. So entstand im Kanton Zürich eine andere Form moderner Bürgergesellschaft: mit weniger Trennung von Gesellschaft und Staat, weniger Konflikt, mehr Gemeinnutz-orientiertem Konsens, mehr Kompromiss zwischen Gemeinde und Staat als im mittel- und westeuropäischen Normalfall.