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Der Medienkanzler

Was bleibt vom System Schröder?

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Die Wahlen zum neuen Bundestag im September 2002 sind Anlass genug, ein Buch vorzulegen, das Bilanz zieht – Bilanz über vier Jahre rot-grüne Regierung, über Inhalt und Inszenierung von deren Politik und über den mit ihr einhergehenden Generations- und Stilwechsel an der politischen Spitze. Es wird in diesem Buch die Funktionsweise eines für die Bundesrepublik neuen, stark medial ausgerichteten Machtsteuerungssystems beschrieben, und zwar anhand der politischen Großereignisse der Legislaturperiode 1998 - 2002. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Wechselwirkungen zwischen politischem System und Medienwelt, bei denen letztlich immer alle Fäden beim Medienkanzler Schröder zusammenlaufen. Die vervielfachte Reiz-Reaktions-Geschwindigkeit im Nachrichtenzentrum Berlin, die Themen setzende oder verwerfende Medienmaschinerie, der verstärkte Trend zur Wahrnehmungsreduzierung auf innenpolitische Fragestellungen, die faktische Durchsetzung mediendominierter Rekrutierungskriterien für Nachwuchspolitiker – all das gehört, neben Atomausstieg und Etatsanierung, zu den wirklichen Veränderungen dieser Regierungsjahre. Richard Meng, stellvertretender Büroleiter der Frankfurter Rundschau in Berlin, liefert in diesem Buch Innenbilder der Regierung Schröder, unter dessen Ägide sich die Medienfixierung der Politik endgültig durchsetzte.

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Der Medienkanzler, Richard Meng

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Medienkanzler
Podtytuł
Was bleibt vom System Schröder?
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
246
ISBN10
3518122657
ISBN13
9783518122655
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Die Wahlen zum neuen Bundestag im September 2002 sind Anlass genug, ein Buch vorzulegen, das Bilanz zieht – Bilanz über vier Jahre rot-grüne Regierung, über Inhalt und Inszenierung von deren Politik und über den mit ihr einhergehenden Generations- und Stilwechsel an der politischen Spitze. Es wird in diesem Buch die Funktionsweise eines für die Bundesrepublik neuen, stark medial ausgerichteten Machtsteuerungssystems beschrieben, und zwar anhand der politischen Großereignisse der Legislaturperiode 1998 - 2002. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Wechselwirkungen zwischen politischem System und Medienwelt, bei denen letztlich immer alle Fäden beim Medienkanzler Schröder zusammenlaufen. Die vervielfachte Reiz-Reaktions-Geschwindigkeit im Nachrichtenzentrum Berlin, die Themen setzende oder verwerfende Medienmaschinerie, der verstärkte Trend zur Wahrnehmungsreduzierung auf innenpolitische Fragestellungen, die faktische Durchsetzung mediendominierter Rekrutierungskriterien für Nachwuchspolitiker – all das gehört, neben Atomausstieg und Etatsanierung, zu den wirklichen Veränderungen dieser Regierungsjahre. Richard Meng, stellvertretender Büroleiter der Frankfurter Rundschau in Berlin, liefert in diesem Buch Innenbilder der Regierung Schröder, unter dessen Ägide sich die Medienfixierung der Politik endgültig durchsetzte.