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Als der legendäre Geist von 1968 mit Macht und Verspätung die Berliner Universität umwehte, war auch der junge Ulrich Roski um die Revolution bemüht. Jedem seine K-Gruppe, beschlossen er und Freund Hannes und engagierten sich schon beim nächsten Sit-in lautstark für die 'KPM'. Die Begeisterung der aufgewühlten Kommilitonen war so groß wie die anschließende Enttäuschung: Mit dem Programm der altehrwürdigen 'Königlichen Porzellan Manufaktur' war leider kein neuer Staat zu machen. So verirrte sich schalkhafte Roski mehr aus Verlegenheit denn aus ethnologischer Neugier auf eine Veranstaltung des Berliner RCDS. Der Charme des 'folkoristischenVereins' war aber trotz oder wegen des humorlosen Eberhard Diepgen an der Spitze nur von begrenzter Anziehungskraft; fortan genoß der frankophile Roski Ruhm, Rum und Romantik der Revolution mehr im privaten Bereich - mit oder ohne Frauen. Es ist der wunderbar ironisch-sanfte Blick des Chansoniers und Liedermachers, der die Geschichten, Ereignisse und Personen aus einem reichen und belebten Leben streift. In seiner von unverkennbarem Wortwitz geprägten Autobiographie erzählt Ulrich Roski von früher Jugend, seinen Studien französischer Lebensart, seinen Begegnungen im studentenbewegten Berlin, den ersten Erfolgen als Liedermacher und dem Versuch, endlich erwachsen zu werden.

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In vollen Zügen, Ulrich Roski

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
In vollen Zügen
Język
niemiecki
Wydawca
Eichborn
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
ISBN10
382183921X
ISBN13
9783821839219
Seria
Tagi
Opis
Als der legendäre Geist von 1968 mit Macht und Verspätung die Berliner Universität umwehte, war auch der junge Ulrich Roski um die Revolution bemüht. Jedem seine K-Gruppe, beschlossen er und Freund Hannes und engagierten sich schon beim nächsten Sit-in lautstark für die 'KPM'. Die Begeisterung der aufgewühlten Kommilitonen war so groß wie die anschließende Enttäuschung: Mit dem Programm der altehrwürdigen 'Königlichen Porzellan Manufaktur' war leider kein neuer Staat zu machen. So verirrte sich schalkhafte Roski mehr aus Verlegenheit denn aus ethnologischer Neugier auf eine Veranstaltung des Berliner RCDS. Der Charme des 'folkoristischenVereins' war aber trotz oder wegen des humorlosen Eberhard Diepgen an der Spitze nur von begrenzter Anziehungskraft; fortan genoß der frankophile Roski Ruhm, Rum und Romantik der Revolution mehr im privaten Bereich - mit oder ohne Frauen. Es ist der wunderbar ironisch-sanfte Blick des Chansoniers und Liedermachers, der die Geschichten, Ereignisse und Personen aus einem reichen und belebten Leben streift. In seiner von unverkennbarem Wortwitz geprägten Autobiographie erzählt Ulrich Roski von früher Jugend, seinen Studien französischer Lebensart, seinen Begegnungen im studentenbewegten Berlin, den ersten Erfolgen als Liedermacher und dem Versuch, endlich erwachsen zu werden.