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Todestanz

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  • 192 strony
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Erst stirbt der Vater, dann die Mutter, und was bleibt von den Kindern? In Uganda übernehmen oft Geschwister oder Schwiegereltern die Verantwortung, doch das tödliche Viruskarussell dreht sich weiter. Schließlich bleibt häufig nur eine Großmutter, die oft mit einer Vielzahl von Enkeln belastet ist. In vielen Haushalten mit Waisenkindern ist dies die Realität. Der Direktor des staatlichen Aidsprogramms erwähnt eine Großmutter mit 32 Enkeln, die in einem Bananenhain lebt. Er gibt zu, dass Uganda mit der Situation der Aidswaisen überfordert ist, und beklagt die steigende Zahl von zwei Millionen Waisen. Trotz einer Woche vergeblicher Suche nach der Großmutter erfahren wir, dass sie bereits vor zwei Jahren verstorben ist. Die Kinder wurden von anderen Familien aufgenommen. Diese Suche offenbart die ungeschönte Realität, die in Europa mehr Beachtung finden sollte. Der Staat kann seine Bürger nicht ausreichend vor den Folgen der Epidemie schützen und wird von privaten Organisationen unterstützt. Diese Hilfsmaßnahmen sind entscheidend für das Überleben vieler Großmütter und ihrer Enkel. NGOs spielen eine wichtige Rolle, um die humanitäre Krise zu bewältigen, und obwohl sie in der politischen Arena zurückhaltend agieren, fördern sie das Überleben der Betroffenen und erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeit zu tun.

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Todestanz, Ursula Meissner

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Todestanz
Język
niemiecki
Wydawca
Eichborn
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
192
ISBN10
3821839732
ISBN13
9783821839738
Seria
Opis
Erst stirbt der Vater, dann die Mutter, und was bleibt von den Kindern? In Uganda übernehmen oft Geschwister oder Schwiegereltern die Verantwortung, doch das tödliche Viruskarussell dreht sich weiter. Schließlich bleibt häufig nur eine Großmutter, die oft mit einer Vielzahl von Enkeln belastet ist. In vielen Haushalten mit Waisenkindern ist dies die Realität. Der Direktor des staatlichen Aidsprogramms erwähnt eine Großmutter mit 32 Enkeln, die in einem Bananenhain lebt. Er gibt zu, dass Uganda mit der Situation der Aidswaisen überfordert ist, und beklagt die steigende Zahl von zwei Millionen Waisen. Trotz einer Woche vergeblicher Suche nach der Großmutter erfahren wir, dass sie bereits vor zwei Jahren verstorben ist. Die Kinder wurden von anderen Familien aufgenommen. Diese Suche offenbart die ungeschönte Realität, die in Europa mehr Beachtung finden sollte. Der Staat kann seine Bürger nicht ausreichend vor den Folgen der Epidemie schützen und wird von privaten Organisationen unterstützt. Diese Hilfsmaßnahmen sind entscheidend für das Überleben vieler Großmütter und ihrer Enkel. NGOs spielen eine wichtige Rolle, um die humanitäre Krise zu bewältigen, und obwohl sie in der politischen Arena zurückhaltend agieren, fördern sie das Überleben der Betroffenen und erhalten die Möglichkeit, ihre Arbeit zu tun.