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Wassily Kandinsky über eigene Bilder

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  • 205 stron
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Die Malerei in der Übergangsphase zur Abstraktion im Werk Wassily Kandinskys konfrontiert den Interpreten mit einer bildlichen Ausdrucksweise, deren Sinngehalt nicht mehr an eine verbindliche Ikonographie gebunden ist. Barbara Mackert-Riedel hat sich mit vier Analysen von Kandinskys Bildern beschäftigt, um grundlegende Erkenntnisse zu den Charakteristiken des modernen, abstrakten Bildes sowie dessen Interpretation zu gewinnen. Drei Analysen beziehen sich auf die Werke Himmlische und irdische Trauer (1904), Kampf in Rot und Grün (1904) und Kleine Freuden (1913). Die vierte Analyse behandelt das Aquarell Entwurf zu ‚Improvisation mit Pferden’ (1911), das in einem Brief Kandinskys an Hans Arp (1912) diskutiert wird. Dieser Brief ist entscheidend für die Bildhermeneutik und bietet eine Grundlage für eine Theorie der Interpretation moderner Malerei aus Kandinskys Sicht. Die Untersuchung zeigt, dass Kandinskys Denkweise, selbst bei figürlichen Bildern, stets abstrakt war und grundlegende Aspekte der Bildsyntax sowie farbsemantische Probleme behandelte. Seine synästhetische Auffassung bringt bildrelevante Aspekte zur Sprache, die an der Ausbildung der abstrakten Ästhetik beteiligt waren. Die vier Manuskripte aus dem Archiv der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung im Lenbachhaus in München wurden erstmals textanalytisch erschlossen und historisch eingeordnet.

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Wassily Kandinsky über eigene Bilder, Barbara Mackert-Riedel

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wassily Kandinsky über eigene Bilder
Język
niemiecki
Wydawca
VDG
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
205
ISBN10
389739328X
ISBN13
9783897393288
Seria
Opis
Die Malerei in der Übergangsphase zur Abstraktion im Werk Wassily Kandinskys konfrontiert den Interpreten mit einer bildlichen Ausdrucksweise, deren Sinngehalt nicht mehr an eine verbindliche Ikonographie gebunden ist. Barbara Mackert-Riedel hat sich mit vier Analysen von Kandinskys Bildern beschäftigt, um grundlegende Erkenntnisse zu den Charakteristiken des modernen, abstrakten Bildes sowie dessen Interpretation zu gewinnen. Drei Analysen beziehen sich auf die Werke Himmlische und irdische Trauer (1904), Kampf in Rot und Grün (1904) und Kleine Freuden (1913). Die vierte Analyse behandelt das Aquarell Entwurf zu ‚Improvisation mit Pferden’ (1911), das in einem Brief Kandinskys an Hans Arp (1912) diskutiert wird. Dieser Brief ist entscheidend für die Bildhermeneutik und bietet eine Grundlage für eine Theorie der Interpretation moderner Malerei aus Kandinskys Sicht. Die Untersuchung zeigt, dass Kandinskys Denkweise, selbst bei figürlichen Bildern, stets abstrakt war und grundlegende Aspekte der Bildsyntax sowie farbsemantische Probleme behandelte. Seine synästhetische Auffassung bringt bildrelevante Aspekte zur Sprache, die an der Ausbildung der abstrakten Ästhetik beteiligt waren. Die vier Manuskripte aus dem Archiv der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung im Lenbachhaus in München wurden erstmals textanalytisch erschlossen und historisch eingeordnet.