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Das Hundeshagener Kochum

Ein-Rotwelsch-Dialekt von Wandermusikanten aus dem Eichsfeld. Quellen - Wörterbuch - Analyse

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Eine Geheimsprache besonderer Art: gesprochen von den Hundeshagener Musikanten, die seit Ende des 18. Jh. fester Bestandteil der Jahrmärkte Mitteleuropas waren. Erst um 1958, unter den Bedingungen der DDR und als die deutsch-deutsche Grenze unüberwindlich wurde, musste das Musikgewerbe in dieser Form aufgegeben werden. Die Hundeshagener waren oft monatelang auf Reisen. Das Kochum erlaubte ihnen, Gefahren besser aus dem Wege zu gehen, gleichzeitig stärkte es den Gruppenzusammenhalt. Die Arbeit erfasst das Kochum nach seinen heute verfügbaren Quellen vollständig. Heute noch lebende Sprecher konnten befragt, ältere Tonbandaufnahmen ausgewertet werden – insgesamt lagen 90 Stunden Sprachaufnahmen und weit über hundert schriftliche Dokumente vor (u. a. ein Wörterverzeichnis aus einer Stasi-Akte). Insgesamt finden rund 50000 Einzelinformationen Eingang in das Glossar, das so zu einer eindrucksvollen Dokumentation der Rotwelschforschung wird.

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Das Hundeshagener Kochum, Thorsten Weiland

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Hundeshagener Kochum
Podtytuł
Ein-Rotwelsch-Dialekt von Wandermusikanten aus dem Eichsfeld. Quellen - Wörterbuch - Analyse
Język
niemiecki
Wydawca
Schöningh
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
531
ISBN10
3506797069
ISBN13
9783506797063
Seria
Tagi
Opis
Eine Geheimsprache besonderer Art: gesprochen von den Hundeshagener Musikanten, die seit Ende des 18. Jh. fester Bestandteil der Jahrmärkte Mitteleuropas waren. Erst um 1958, unter den Bedingungen der DDR und als die deutsch-deutsche Grenze unüberwindlich wurde, musste das Musikgewerbe in dieser Form aufgegeben werden. Die Hundeshagener waren oft monatelang auf Reisen. Das Kochum erlaubte ihnen, Gefahren besser aus dem Wege zu gehen, gleichzeitig stärkte es den Gruppenzusammenhalt. Die Arbeit erfasst das Kochum nach seinen heute verfügbaren Quellen vollständig. Heute noch lebende Sprecher konnten befragt, ältere Tonbandaufnahmen ausgewertet werden – insgesamt lagen 90 Stunden Sprachaufnahmen und weit über hundert schriftliche Dokumente vor (u. a. ein Wörterverzeichnis aus einer Stasi-Akte). Insgesamt finden rund 50000 Einzelinformationen Eingang in das Glossar, das so zu einer eindrucksvollen Dokumentation der Rotwelschforschung wird.