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Altes romantisches Land

Impressionen aus Frankreich

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Fontane stammte aus einer alten Hugenotten-Familie, und immer wenn sein Zorn auf Preußen besonders heftig war, betonte er voller Stolz seine romanische Herkunft. Seine schönsten Reisebücher hat er Frankreich gewidmet: »Kriegsgefangen« und »Aus den Tagen der Okkupation« (beide 1871). Sie schildern die gefährlichste Situation seines Lebens und enthalten die offenherzigsten autobiographischen Bekenntnisse. Aus diesen Werken wie aus Briefen und Äußerungen über französische Autoren und Werke ergibt sich ein facettenreiches Bild. Wider den Zeitgeist bekundet Fontane seine Hochachtung vor dem Nachbarvolk. Er ist fasziniert von den Kathedralen von Reims und Rouen, steht am Grab des liebenswürdigen Alexandre Dumas, dessen erfolgreiche Massenproduktion ihm imponiert, und besucht die Wirkungsstätte Rousseaus. Die Besichtigung der Schlachtfelder des Deutsch-Französischen Krieges veranlaßt ihn zur Anerkennung der militärischen Leistungen, aber auch zur Klage über die unermeßlichen Opfer auf beiden Seiten und die Not der leidenden Bevölkerung. Worauf es ihm ankommt, ist die menschliche Dimension des Geschehens.

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Altes romantisches Land, Theodor Fontane

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Altes romantisches Land
Podtytuł
Impressionen aus Frankreich
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3746652472
ISBN13
9783746652474
Seria
Opis
Fontane stammte aus einer alten Hugenotten-Familie, und immer wenn sein Zorn auf Preußen besonders heftig war, betonte er voller Stolz seine romanische Herkunft. Seine schönsten Reisebücher hat er Frankreich gewidmet: »Kriegsgefangen« und »Aus den Tagen der Okkupation« (beide 1871). Sie schildern die gefährlichste Situation seines Lebens und enthalten die offenherzigsten autobiographischen Bekenntnisse. Aus diesen Werken wie aus Briefen und Äußerungen über französische Autoren und Werke ergibt sich ein facettenreiches Bild. Wider den Zeitgeist bekundet Fontane seine Hochachtung vor dem Nachbarvolk. Er ist fasziniert von den Kathedralen von Reims und Rouen, steht am Grab des liebenswürdigen Alexandre Dumas, dessen erfolgreiche Massenproduktion ihm imponiert, und besucht die Wirkungsstätte Rousseaus. Die Besichtigung der Schlachtfelder des Deutsch-Französischen Krieges veranlaßt ihn zur Anerkennung der militärischen Leistungen, aber auch zur Klage über die unermeßlichen Opfer auf beiden Seiten und die Not der leidenden Bevölkerung. Worauf es ihm ankommt, ist die menschliche Dimension des Geschehens.