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Deutschland und Israel 1945 - 1965

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Deutsche und Juden haben nach dem Holocaust einen langen steinigen Weg zurücklegen müssen, um eine Annäherung zu erreichen. Besonders schwierig war der Dialog zwischen der Bundesrepublik und Israel. Erst 1965 kam es zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Detailiert weist der Autor nach, wie bis zu diesem Zeitpunkt Vorurteile, Misstrauen und Missverständnisse das gegenseitige Verhältnis prägten. Aus zahlreichen Archivbeständen Israels, Deutschlands, Englands und den USA erschließt er dem Leser aus israelischer Perspektive die komplexe Struktur des deutsch-israelischen Annährungsprozesses: Im Zentrum stehen die Verhandlungen über die deutschen Wiedergutmachungszahlungen, für die die Israelis den Ausdruck Shilumim prägten. Allgemeine wirtschaftliche und finanzielle Fragen, militärische Kooperation und deutsche Waffenhilfe sind ebenso berücksichtigt wie erste Anläufe zu einer kulturellen Zusammenarbeit oder Probleme der strafrechtlichen Verfolgung von NS-Verbrechern. Deutlich wird auch, welche Rolle die Haltung der Araber für die deutsch-israelischen Beziehungen gespielt hat - dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Aktivitäten der DDR-Regierung im Mittleren Osten

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Deutschland und Israel 1945 - 1965, Yešaʿyāhû Yelîneq

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Deutschland und Israel 1945 - 1965
Język
niemiecki
Wydawca
Oldenbourg
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
498
ISBN10
3486567640
ISBN13
9783486567649
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Deutsche und Juden haben nach dem Holocaust einen langen steinigen Weg zurücklegen müssen, um eine Annäherung zu erreichen. Besonders schwierig war der Dialog zwischen der Bundesrepublik und Israel. Erst 1965 kam es zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Detailiert weist der Autor nach, wie bis zu diesem Zeitpunkt Vorurteile, Misstrauen und Missverständnisse das gegenseitige Verhältnis prägten. Aus zahlreichen Archivbeständen Israels, Deutschlands, Englands und den USA erschließt er dem Leser aus israelischer Perspektive die komplexe Struktur des deutsch-israelischen Annährungsprozesses: Im Zentrum stehen die Verhandlungen über die deutschen Wiedergutmachungszahlungen, für die die Israelis den Ausdruck Shilumim prägten. Allgemeine wirtschaftliche und finanzielle Fragen, militärische Kooperation und deutsche Waffenhilfe sind ebenso berücksichtigt wie erste Anläufe zu einer kulturellen Zusammenarbeit oder Probleme der strafrechtlichen Verfolgung von NS-Verbrechern. Deutlich wird auch, welche Rolle die Haltung der Araber für die deutsch-israelischen Beziehungen gespielt hat - dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Aktivitäten der DDR-Regierung im Mittleren Osten