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"Cosi fan tutte" - Mozart, die Liebe und die Revolution von 1789

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  • 379 stron
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„Così fan tutte“ gehört zu den meistgespielten Opern weltweit und ist gleichzeitig eines der am meisten missverstandenen Werke. In dieser Neudeutung wird die Oper historisch fundiert analysiert und zeigt, dass die Liebesthematik tiefere politische Inhalte trägt. 1789, im Jahr der Französischen Revolution, schreiben Mozart und Da Ponte die Oper, die inmitten der gesellschaftlichen Umwälzungen entsteht. Statt eines heiteren Rokoko-Spiels über die Unbeständigkeit der Liebe, argumentiert Constanze Natosevic, dass „Così“ weit mehr ist. Sie widerlegt die Ansicht des Rezensenten Friedrich Ludwig Schröder, der 1791 die Oper als „ein elendes Ding, das alle Weiber herabsetzt“ bezeichnete. Durch die Auswertung zeitgenössischer Dokumente und eine umfassende Auseinandersetzung mit Literatur, Kunst und historischen Ereignissen enthüllt die Autorin den verborgenen Kern der Oper: die enormen Umwälzungen in Frankreich und den Abschied vom Ancien Régime. Die Oper wird als komplexes Netzwerk aus Anspielungen und Codes sichtbar, das direkt auf die politischen Umstände in Frankreich verweist und für die Zuschauer der Uraufführung 1790 unmittelbar verständlich war. Constanze Natosevic, Musikwissenschaftlerin und Violinistin, ist als konzertierende Musikerin und Musikjournalistin für verschiedene Rundfunkanstalten der ARD tätig.

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"Cosi fan tutte" - Mozart, die Liebe und die Revolution von 1789, Constanze Natošević

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Cosi fan tutte" - Mozart, die Liebe und die Revolution von 1789
Język
niemiecki
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
Liczba stron
379
ISBN10
3761816197
ISBN13
9783761816196
Seria
Opis
„Così fan tutte“ gehört zu den meistgespielten Opern weltweit und ist gleichzeitig eines der am meisten missverstandenen Werke. In dieser Neudeutung wird die Oper historisch fundiert analysiert und zeigt, dass die Liebesthematik tiefere politische Inhalte trägt. 1789, im Jahr der Französischen Revolution, schreiben Mozart und Da Ponte die Oper, die inmitten der gesellschaftlichen Umwälzungen entsteht. Statt eines heiteren Rokoko-Spiels über die Unbeständigkeit der Liebe, argumentiert Constanze Natosevic, dass „Così“ weit mehr ist. Sie widerlegt die Ansicht des Rezensenten Friedrich Ludwig Schröder, der 1791 die Oper als „ein elendes Ding, das alle Weiber herabsetzt“ bezeichnete. Durch die Auswertung zeitgenössischer Dokumente und eine umfassende Auseinandersetzung mit Literatur, Kunst und historischen Ereignissen enthüllt die Autorin den verborgenen Kern der Oper: die enormen Umwälzungen in Frankreich und den Abschied vom Ancien Régime. Die Oper wird als komplexes Netzwerk aus Anspielungen und Codes sichtbar, das direkt auf die politischen Umstände in Frankreich verweist und für die Zuschauer der Uraufführung 1790 unmittelbar verständlich war. Constanze Natosevic, Musikwissenschaftlerin und Violinistin, ist als konzertierende Musikerin und Musikjournalistin für verschiedene Rundfunkanstalten der ARD tätig.