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Tour de France

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Es ist eine tragische Nacktheit, das zerklüftete Felsgestein scheint uns angrinsen zu wollen. Jetzt kann man nicht mehr in das violett schimmernde Tal hinabblicken. Die Wolken hüllen uns ein, als hätten sie Mitleid mit uns keuchenden Ameisen, die es gewagt haben, die Riesen der Bergwelt herauszufordern. Es ist nur ein Tasten, ein ungewisses Taumeln von einer Straßenhälfte zur anderen, dabei die Angst im Herzen, nicht zu nahe an den Abgrund zu kommen. Wer so über die Tour de France schreibt, der muss sie selbst bestritten haben, so wie Kurt Stöpel. 1932 lieferte er André Leducq, dem französischen Superstar, einen faszinierenden Zweikampf, gewann eine Etappe und fuhr als erster Deutscher ins Gelbe Trikot. Unerklärliche Reifenpannen und ein Mangel an Teamunterstützung hielten ihn vom Sieg ab. Er war wohl der kompletteste Fahrer dieser Tour – stark im Hochgebirge und im Sprint. Eine Neuauflage seines Erlebnisberichts von 1932 bietet einzigartige Einblicke in die 'heroische Ära' der Frankreich-Rundfahrt. Der Leser entdeckt den völkerverbindenden Charakter der Tour, die Kameradschaft und den Todesmut der Fahrer sowie die Intrigen der Teammanager. Ein vollständiger Statistikteil, Hintergrundinformationen und zahlreiche Fotos ergänzen die Neuauflage. Helmer Boelsen würdigt im Nachwort den Rennfahrer und Menschen Kurt Stöpel über die Tour de France 1932 hinaus.

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Tour de France, Kurt Stöpel

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Tour de France
Język
niemiecki
Wydawca
Covadonga
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
188
ISBN10
3936973105
ISBN13
9783936973105
Seria
Tagi
Sport
Ocena
4 z 5
Opis
Es ist eine tragische Nacktheit, das zerklüftete Felsgestein scheint uns angrinsen zu wollen. Jetzt kann man nicht mehr in das violett schimmernde Tal hinabblicken. Die Wolken hüllen uns ein, als hätten sie Mitleid mit uns keuchenden Ameisen, die es gewagt haben, die Riesen der Bergwelt herauszufordern. Es ist nur ein Tasten, ein ungewisses Taumeln von einer Straßenhälfte zur anderen, dabei die Angst im Herzen, nicht zu nahe an den Abgrund zu kommen. Wer so über die Tour de France schreibt, der muss sie selbst bestritten haben, so wie Kurt Stöpel. 1932 lieferte er André Leducq, dem französischen Superstar, einen faszinierenden Zweikampf, gewann eine Etappe und fuhr als erster Deutscher ins Gelbe Trikot. Unerklärliche Reifenpannen und ein Mangel an Teamunterstützung hielten ihn vom Sieg ab. Er war wohl der kompletteste Fahrer dieser Tour – stark im Hochgebirge und im Sprint. Eine Neuauflage seines Erlebnisberichts von 1932 bietet einzigartige Einblicke in die 'heroische Ära' der Frankreich-Rundfahrt. Der Leser entdeckt den völkerverbindenden Charakter der Tour, die Kameradschaft und den Todesmut der Fahrer sowie die Intrigen der Teammanager. Ein vollständiger Statistikteil, Hintergrundinformationen und zahlreiche Fotos ergänzen die Neuauflage. Helmer Boelsen würdigt im Nachwort den Rennfahrer und Menschen Kurt Stöpel über die Tour de France 1932 hinaus.