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"Der Führer bin ich selbst"

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Der vorliegende, wissenschaftlich edierte Briefwechsel zwischen den faschistischen Regierungschefs Österreichs und Italiens, Engelbert Dollfuß und Benito Mussolini, ist ein bedeutendes Zeugnis der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. 70 Jahre nach den Februarunruhen 1934 in Österreich ist es wichtig, den Hintergrund neu und fundiert zu beleuchten. Ziel ist nicht, Schuldzuweisungen vorzunehmen oder Verantwortlichkeiten zu klären, sondern Grundlagen für eine erweiterte Analyse zu schaffen. Diese Analyse bezieht sich sowohl auf das spezifische historische Ereignis als auch auf grundlegende Probleme der historischen Prozesse des europäischen 20. Jahrhunderts in politischer, ökonomischer, kultureller und sozialer Hinsicht. Die zeitliche Distanz zum Ereignis ermöglicht eine objektive Betrachtung abseits ideologischer Grabenkämpfe. Der Briefwechsel verdeutlicht, wie die Suspendierung der bürgerlich-pluralistischen Ordnung in Politik und Gesellschaft vorangetrieben wurde. Im Kontext der europäischen faschistischen Großmachtpolitik bieten die Briefe Einblicke in die Politik des 'kleinen' Faschismus in Österreich, zeigen Zwänge und Freiräume sowie den vorauseilenden Gehorsam gegenüber Italien und die Angst vor dem nationalsozialistischen Deutschland. Dollfuß versucht rückwärtsgewandt, die Unabhängigkeit Österreichs zwischen seinen mächtigen Nachbarn zu bewahren, während er gleichzeitig die demokratischen Strukturen im eigenen L

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"Der Führer bin ich selbst", Engelbert Dollfuß

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Der Führer bin ich selbst"
Język
niemiecki
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
ISBN10
3854093934
ISBN13
9783854093930
Seria
Opis
Der vorliegende, wissenschaftlich edierte Briefwechsel zwischen den faschistischen Regierungschefs Österreichs und Italiens, Engelbert Dollfuß und Benito Mussolini, ist ein bedeutendes Zeugnis der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. 70 Jahre nach den Februarunruhen 1934 in Österreich ist es wichtig, den Hintergrund neu und fundiert zu beleuchten. Ziel ist nicht, Schuldzuweisungen vorzunehmen oder Verantwortlichkeiten zu klären, sondern Grundlagen für eine erweiterte Analyse zu schaffen. Diese Analyse bezieht sich sowohl auf das spezifische historische Ereignis als auch auf grundlegende Probleme der historischen Prozesse des europäischen 20. Jahrhunderts in politischer, ökonomischer, kultureller und sozialer Hinsicht. Die zeitliche Distanz zum Ereignis ermöglicht eine objektive Betrachtung abseits ideologischer Grabenkämpfe. Der Briefwechsel verdeutlicht, wie die Suspendierung der bürgerlich-pluralistischen Ordnung in Politik und Gesellschaft vorangetrieben wurde. Im Kontext der europäischen faschistischen Großmachtpolitik bieten die Briefe Einblicke in die Politik des 'kleinen' Faschismus in Österreich, zeigen Zwänge und Freiräume sowie den vorauseilenden Gehorsam gegenüber Italien und die Angst vor dem nationalsozialistischen Deutschland. Dollfuß versucht rückwärtsgewandt, die Unabhängigkeit Österreichs zwischen seinen mächtigen Nachbarn zu bewahren, während er gleichzeitig die demokratischen Strukturen im eigenen L