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Kommunikation ohne Voraussetzungen mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen

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  • 128 stron
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„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – ein oft gehörtes Zitat, das jedoch tiefere Überlegungen erfordert. Kommunikation ist nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern erfordert, dass wir unser Gegenüber ernst nehmen, selbst wenn es schwer beeinträchtigt ist. Es ist leicht, in der Annahme, bereits alles verstanden zu haben, den Kontakt zu verlieren. Um echte Beziehungen aufzubauen, müssen wir akzeptieren, dass wir zunächst nichts über den anderen wissen können, bis er es uns mitteilt. Selbst dann bleibt das Verständnis fraglich, da eine Bestätigung durch seine Reaktion nie garantiert ist. Diese Partnerschaft erfordert, dass wir uns selbst annehmen und den Druck ablegen, uns rechtfertigen oder unsere Kompetenz beweisen zu müssen. Es ist wichtig, zwischen sachlicher Reflexion und selbstbewertender Kritik zu unterscheiden. Handeln und neue Erfahrungen zu sammeln, ohne ständig auf Fachliteratur zurückzugreifen, ist entscheidend. Das Eingehen auf das Risiko, Fehler zu machen, ist Teil des Lernprozesses, begleitet von kritischer Reflexion, die Betroffene und Fachkollegen einbezieht. Unter diesen Bedingungen bietet das vorliegende Werkheft wertvolle Einsichten und spricht alle an, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld mit Menschen mit schweren Beeinträchtigungen arbeiten und ihre Beziehungen gestalten möchten.

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Kommunikation ohne Voraussetzungen mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen, Winfried Mall

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kommunikation ohne Voraussetzungen mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
3825383377
ISBN13
9783825383374
Seria
Tagi
Opis
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – ein oft gehörtes Zitat, das jedoch tiefere Überlegungen erfordert. Kommunikation ist nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern erfordert, dass wir unser Gegenüber ernst nehmen, selbst wenn es schwer beeinträchtigt ist. Es ist leicht, in der Annahme, bereits alles verstanden zu haben, den Kontakt zu verlieren. Um echte Beziehungen aufzubauen, müssen wir akzeptieren, dass wir zunächst nichts über den anderen wissen können, bis er es uns mitteilt. Selbst dann bleibt das Verständnis fraglich, da eine Bestätigung durch seine Reaktion nie garantiert ist. Diese Partnerschaft erfordert, dass wir uns selbst annehmen und den Druck ablegen, uns rechtfertigen oder unsere Kompetenz beweisen zu müssen. Es ist wichtig, zwischen sachlicher Reflexion und selbstbewertender Kritik zu unterscheiden. Handeln und neue Erfahrungen zu sammeln, ohne ständig auf Fachliteratur zurückzugreifen, ist entscheidend. Das Eingehen auf das Risiko, Fehler zu machen, ist Teil des Lernprozesses, begleitet von kritischer Reflexion, die Betroffene und Fachkollegen einbezieht. Unter diesen Bedingungen bietet das vorliegende Werkheft wertvolle Einsichten und spricht alle an, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld mit Menschen mit schweren Beeinträchtigungen arbeiten und ihre Beziehungen gestalten möchten.