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Krieg und Internet: Ausweg aus der Propaganda?

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Der Krieg geht in Serie, und die nationalen Massenmedien der "präventiv" losschlagenden Mächte sind mit dabei. Politische Machthaber schaffen gewaltige Bedrohungsszenarien, wobei die "Schurken" austauschbar sind: Saddam Hussein, Slobodan Milosevic oder der neue "Böse de jour". Diese Figuren treiben Völker in Konzentrationslager, unterstützen den Terror und sind blinde Herrscher über Massenvernichtungswaffen. Propaganda ist zurück, orchestriert von Infokriegern in den Kommunikationsbüros des Weißen Hauses und des Pentagons, verstärkt nach dem 11. September 2001 und verbreitet durch patriotische Sender wie Fox News. Erst im Abspann erfahren die Menschen, dass sie erneut in die Irre geführt und belogen wurden. Dabei bleibt die jahrhundertelang erkämpfte repräsentative Demokratie auf der Strecke. Woher könnte eine "zweite Supermacht" kommen, die diesen Propagandamaschinen entgegenwirkt? Im Internet überwachen immer mehr vernetzte Geister die offiziellen Verlautbarungen und Nachrichten der traditionellen Medien. Die Infosphäre gibt mehr Stimmen Raum, auch von den direkt betroffenen Menschen. Können die Netzbürger und ihre kollektive Detektivarbeit die Wahrheit ans Licht bringen, oder verstärken sie nur die Propaganda? Ist das Netz nicht auch Teil der Kriegsführung? Der Autor untersucht Kommunikationsforen im Internet und vergleicht deren Diskurse mit der Kriegsberichterstattung in meinungsmachenden Zeitungen. Sein Fazit: Die vernet

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Krieg und Internet: Ausweg aus der Propaganda?, Stefan Krempl

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Krieg und Internet: Ausweg aus der Propaganda?
Język
niemiecki
Wydawca
Heise
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
237
ISBN10
3936931097
ISBN13
9783936931099
Seria
Tagi
Opis
Der Krieg geht in Serie, und die nationalen Massenmedien der "präventiv" losschlagenden Mächte sind mit dabei. Politische Machthaber schaffen gewaltige Bedrohungsszenarien, wobei die "Schurken" austauschbar sind: Saddam Hussein, Slobodan Milosevic oder der neue "Böse de jour". Diese Figuren treiben Völker in Konzentrationslager, unterstützen den Terror und sind blinde Herrscher über Massenvernichtungswaffen. Propaganda ist zurück, orchestriert von Infokriegern in den Kommunikationsbüros des Weißen Hauses und des Pentagons, verstärkt nach dem 11. September 2001 und verbreitet durch patriotische Sender wie Fox News. Erst im Abspann erfahren die Menschen, dass sie erneut in die Irre geführt und belogen wurden. Dabei bleibt die jahrhundertelang erkämpfte repräsentative Demokratie auf der Strecke. Woher könnte eine "zweite Supermacht" kommen, die diesen Propagandamaschinen entgegenwirkt? Im Internet überwachen immer mehr vernetzte Geister die offiziellen Verlautbarungen und Nachrichten der traditionellen Medien. Die Infosphäre gibt mehr Stimmen Raum, auch von den direkt betroffenen Menschen. Können die Netzbürger und ihre kollektive Detektivarbeit die Wahrheit ans Licht bringen, oder verstärken sie nur die Propaganda? Ist das Netz nicht auch Teil der Kriegsführung? Der Autor untersucht Kommunikationsforen im Internet und vergleicht deren Diskurse mit der Kriegsberichterstattung in meinungsmachenden Zeitungen. Sein Fazit: Die vernet