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Gestohlene Geschichten. Aus Georgien

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Was treibt eine junge, attraktive Journalistin in ein Land, das im Strudel des Bürgerkriegs ins Chaos gestürzt ist? In dem manipulierte Wahlen, eine zusammengebrochene Infrastruktur, Bandenkriege und Kidnapping zum Alltag gehören? Wendell Steavenson fährt unter dem Schutz von Untergrundkämpfern durch ganz Georgien, wird Zeugin einer Vendetta, gerät in die Ausläufer des zweiten tschetschenischen Krieges, befragt Flüchtlinge und Widerstandskämpfer, die der Hölle von Grosny entkommen sind. Sie besucht den füchsischen Provinzgouverneuer Aslan Abaschidse, beobachtet das surreale Wahlschauspiel, in dem der Sturz des „Lieblings der westlichen Medien“, Eduard Schewardnadze, sich vorbereitet und den Auftritt seines präsumptiven Nachfolgers, des aalglatten Michail Saakaschwili. Sie erfährt die legendäre Gastfreundschaft und den unbändigen Freiheitswillen der Georgier, verfällt dem Zauber ihrer Geschichtenerzähler und erlebt eine unerfüllte Liebe. Steavensons Buch ist mehr als eine poetische Hymne an das allerromantischste Land der Welt. Es ist eine klarsichtige politische Analyse, die das Szenario des Zerfalls der gesamten Region am Kaukasus zwischen Tschetschenien, Türkei und Armenien nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwirft und damit zuleich einen Vorgeschmack gibt auf eine erschreckend nahe Zukunft.

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Gestohlene Geschichten. Aus Georgien, Wendell Steavenson

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
24,92 zł

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3,5
Dobra
2 Ocena

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Tytuł
Gestohlene Geschichten. Aus Georgien
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
290
ISBN10
3434505725
ISBN13
9783434505723
Seria
Ocena
3,5 z 5
Opis
Was treibt eine junge, attraktive Journalistin in ein Land, das im Strudel des Bürgerkriegs ins Chaos gestürzt ist? In dem manipulierte Wahlen, eine zusammengebrochene Infrastruktur, Bandenkriege und Kidnapping zum Alltag gehören? Wendell Steavenson fährt unter dem Schutz von Untergrundkämpfern durch ganz Georgien, wird Zeugin einer Vendetta, gerät in die Ausläufer des zweiten tschetschenischen Krieges, befragt Flüchtlinge und Widerstandskämpfer, die der Hölle von Grosny entkommen sind. Sie besucht den füchsischen Provinzgouverneuer Aslan Abaschidse, beobachtet das surreale Wahlschauspiel, in dem der Sturz des „Lieblings der westlichen Medien“, Eduard Schewardnadze, sich vorbereitet und den Auftritt seines präsumptiven Nachfolgers, des aalglatten Michail Saakaschwili. Sie erfährt die legendäre Gastfreundschaft und den unbändigen Freiheitswillen der Georgier, verfällt dem Zauber ihrer Geschichtenerzähler und erlebt eine unerfüllte Liebe. Steavensons Buch ist mehr als eine poetische Hymne an das allerromantischste Land der Welt. Es ist eine klarsichtige politische Analyse, die das Szenario des Zerfalls der gesamten Region am Kaukasus zwischen Tschetschenien, Türkei und Armenien nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entwirft und damit zuleich einen Vorgeschmack gibt auf eine erschreckend nahe Zukunft.