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Architektur und Gedächtnis

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  • 612 stron
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Wenig erforscht sind bisher die Auswirkungen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nach 1945 auf die Stadtentwicklung und das Stadtbild Münchens. In Auswertung bislang unbeachteten Archivmaterials beschreibt der Autor anschaulich die Planungen für den Wiederaufbau Münchens nach seiner Zerstörung, wobei er detailliert die Probleme eines historischen Wiederaufbaus der Stadt erläutert. Ausführlich dokumentiert er die kontroversen Einstellungen der Stadtplaner zur NS-Architektur, bei denen sich rein ästhetische und ideologisch-historisch argumentierende Positionen unversöhnlich gegenüberstehen. Rosenfeld legt in seiner wegweisenden Untersuchung dar, dass die Debatten zwischen den so genannten Traditionalisten, Modernisten, Postmodernisten und kritischen Denkmalpflegern aber auch zeigen, dass der Umgang mit dem Nationalsozialismus nicht von Verdrängung, sondern vielmehr von heftigen rivalisierenden Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft der Stadt geprägt waren. Gleichwohl zeichnete sich München durch einen konservativen Umgang mit seiner NS-Vergangenheit aus und dadurch, dass die Stadt bestrebt war, ihre historische Verantwortung für das 'Dritte Reich' abzuschwächen.

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Architektur und Gedächtnis, Gavriel D. Rosenfeld

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Architektur und Gedächtnis
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
612
ISBN10
3935549814
ISBN13
9783935549813
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
Munich and memory
Opis
Wenig erforscht sind bisher die Auswirkungen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nach 1945 auf die Stadtentwicklung und das Stadtbild Münchens. In Auswertung bislang unbeachteten Archivmaterials beschreibt der Autor anschaulich die Planungen für den Wiederaufbau Münchens nach seiner Zerstörung, wobei er detailliert die Probleme eines historischen Wiederaufbaus der Stadt erläutert. Ausführlich dokumentiert er die kontroversen Einstellungen der Stadtplaner zur NS-Architektur, bei denen sich rein ästhetische und ideologisch-historisch argumentierende Positionen unversöhnlich gegenüberstehen. Rosenfeld legt in seiner wegweisenden Untersuchung dar, dass die Debatten zwischen den so genannten Traditionalisten, Modernisten, Postmodernisten und kritischen Denkmalpflegern aber auch zeigen, dass der Umgang mit dem Nationalsozialismus nicht von Verdrängung, sondern vielmehr von heftigen rivalisierenden Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft der Stadt geprägt waren. Gleichwohl zeichnete sich München durch einen konservativen Umgang mit seiner NS-Vergangenheit aus und dadurch, dass die Stadt bestrebt war, ihre historische Verantwortung für das 'Dritte Reich' abzuschwächen.