Bookbot

München arisiert

Ocena książki

Parametry

Więcej o książce

Die "Arisierung" war eine der größten unrechtmäßigen Enteignungsaktionen der Geschichte, die weitgehend unter öffentlicher Wahrnehmung stattfand. Die Autoren beleuchten am Beispiel Münchens die Rolle zahlreicher Institutionen und Einzelpersonen bei der Entrechtung der Juden. Sie benennen Akteure und Profiteure und schildern das Schicksal der Opfer. Der nationalsozialistische Staat nutzte ein umfassendes Netzwerk von Parteiorganisationen, Behörden und privaten Interessenträgern, um auf alle verfügbaren jüdischen Vermögenswerte zuzugreifen. Die Autoren zeigen eindrücklich, wie Beamte und Parteileute an ihren Schreibtischen dafür sorgten, dass diese Enteignung reibungslos ablief. Hunderte Münchner Geschäfte, Fabriken, Arztpraxen, Anwaltskanzleien und Immobilien wurden jüdischen Eigentümern oder Mietern geraubt, und die Erträge flossen an den Fiskus, die Stadt, die Partei sowie private und öffentliche Unternehmen. Der Entrechtungsprozess setzte sich nach dem Krieg fort. Die Autoren schildern, wie die überlebenden Opfer oder deren Hinterbliebene sich nach 1945 in oft langwierigen und komplexen juristischen Verfahren mit den Nutznießern der "Arisierung" und den Wiedergutmachungsbehörden auseinandersetzen mussten, häufig ohne Erfolg.

Zakup książki

München arisiert, Angelika Baumann

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

3,0
Dobra
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
München arisiert
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
ISBN10
3406517560
ISBN13
9783406517563
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Die "Arisierung" war eine der größten unrechtmäßigen Enteignungsaktionen der Geschichte, die weitgehend unter öffentlicher Wahrnehmung stattfand. Die Autoren beleuchten am Beispiel Münchens die Rolle zahlreicher Institutionen und Einzelpersonen bei der Entrechtung der Juden. Sie benennen Akteure und Profiteure und schildern das Schicksal der Opfer. Der nationalsozialistische Staat nutzte ein umfassendes Netzwerk von Parteiorganisationen, Behörden und privaten Interessenträgern, um auf alle verfügbaren jüdischen Vermögenswerte zuzugreifen. Die Autoren zeigen eindrücklich, wie Beamte und Parteileute an ihren Schreibtischen dafür sorgten, dass diese Enteignung reibungslos ablief. Hunderte Münchner Geschäfte, Fabriken, Arztpraxen, Anwaltskanzleien und Immobilien wurden jüdischen Eigentümern oder Mietern geraubt, und die Erträge flossen an den Fiskus, die Stadt, die Partei sowie private und öffentliche Unternehmen. Der Entrechtungsprozess setzte sich nach dem Krieg fort. Die Autoren schildern, wie die überlebenden Opfer oder deren Hinterbliebene sich nach 1945 in oft langwierigen und komplexen juristischen Verfahren mit den Nutznießern der "Arisierung" und den Wiedergutmachungsbehörden auseinandersetzen mussten, häufig ohne Erfolg.