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Aufs falsche Pferd gesetzt

Eine Familiengeschichte

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  • 318 stron
  • 12 godzin czytania

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'In der alten Kachelschen Apotheke auf dem Marktplatz in Reutlingen hat mich mein Onkel Wilhelm einmal mit in den Keller genommen, von dem aus ging noch eine Leiter hinunter in den Keller unterm Keller. So tief muß ich hinabsteigen in der Zeit, in meinem Leben und vor meinem Leben. Dort muß ich graben und nach den alten versteckten Geschichten suchen, die erzählt werden wollen!' (Annegret Lamey) Die versteckten Geschichten und Familiengeheimnisse haben ihre Zentralfigur in dem Vater der Erzählerin, Wilhelm Holzhäuer. Als Jurist im Staatsdienst habe er 'aufs falsche Pferd gesetzt'. Geprägt vom autoritären Geist der Kaiserzeit, nimmt er die Rechtsbeugungen des Nationalsozialismus hin. Seine Suspendierung nach dem Krieg empfindet er als ungerechte Demütigung. Mit dem Scheitern seines Lebensentwurfs zerbricht auch seine Familie. Die spannend geschriebene Familiengeschichte ist mehr als nur ein persönliches Erinnerungsbuch. In lebendigen Szenen und Dialogen beschreibt die Autorin den Alltag und das Lebensgefühl der Menschen in diesem immer schwerer zu fassenden Abschnitt der deutschen Zeitgeschichte

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Aufs falsche Pferd gesetzt, Annegret Lamey

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Aufs falsche Pferd gesetzt
Podtytuł
Eine Familiengeschichte
Język
niemiecki
Wydawca
Wißner
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
318
ISBN10
3896394185
ISBN13
9783896394187
Seria
Opis
'In der alten Kachelschen Apotheke auf dem Marktplatz in Reutlingen hat mich mein Onkel Wilhelm einmal mit in den Keller genommen, von dem aus ging noch eine Leiter hinunter in den Keller unterm Keller. So tief muß ich hinabsteigen in der Zeit, in meinem Leben und vor meinem Leben. Dort muß ich graben und nach den alten versteckten Geschichten suchen, die erzählt werden wollen!' (Annegret Lamey) Die versteckten Geschichten und Familiengeheimnisse haben ihre Zentralfigur in dem Vater der Erzählerin, Wilhelm Holzhäuer. Als Jurist im Staatsdienst habe er 'aufs falsche Pferd gesetzt'. Geprägt vom autoritären Geist der Kaiserzeit, nimmt er die Rechtsbeugungen des Nationalsozialismus hin. Seine Suspendierung nach dem Krieg empfindet er als ungerechte Demütigung. Mit dem Scheitern seines Lebensentwurfs zerbricht auch seine Familie. Die spannend geschriebene Familiengeschichte ist mehr als nur ein persönliches Erinnerungsbuch. In lebendigen Szenen und Dialogen beschreibt die Autorin den Alltag und das Lebensgefühl der Menschen in diesem immer schwerer zu fassenden Abschnitt der deutschen Zeitgeschichte