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Die minoisch-mykenische Säule

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  • 509 stron
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Diese Studie untersucht die minoisch-mykenische Säule der ägäischen Bronzezeit, die im 2. Jahrtausend v. Chr. in der Architektur verwendet wurde. Aufgrund der Holzstruktur von Schaft und Kapitell sind heute meist nur die steinernen Basen erhalten, während in einigen Fällen Abdrücke des Schaftes in Lehm oder Stuck gefunden wurden. Neben realarchitektonischen Überresten existieren Darstellungen in Relief, Kleinkunst und Wandmalerei sowie zahlreiche Säulenmodelle aus Elfenbein. Ein zentraler Bestandteil ist ein Katalog mit etwa 800 Einträgen, der die Säulenbasen nach Materialgattungen gliedert und eine Gruppierung nach Form ermöglicht. Die Untersuchung der Abdrücke der meist verlorenen Schäfte zielt darauf ab, die Form zu analysieren und zu klären, ob die Säule stets einen sich nach unten verjüngenden Schaft hatte. Die glyptischen Darstellungen sind für präzise Formuntersuchungen nur bedingt hilfreich, bieten jedoch Einblicke in die Verwendung der Säule in bestimmten Kontexten. Die Modelle aus Holz, Knochen und Elfenbein liefern wertvolle Informationen über Kapitell und Schaftform. Zudem werden minoische Hausmodelle und Darstellungen in Wandmalerei und Reliefs betrachtet. Die Studie beleuchtet auch den architektonischen Kontext, einschließlich verschiedener Gebäudetypen wie Paläste und die Verwendung von steinernen Halbsäulen an Grabfassaden, und bezieht antike Schriftquellen ein, die möglicherweise die Säule erwähnen.

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Die minoisch-mykenische Säule, Wolfgang Eichinger

Język
Rok wydania
2004
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Tytuł
Die minoisch-mykenische Säule
Język
niemiecki
Wydawca
Kovač
Rok wydania
2004
Liczba stron
509
ISBN10
3830013604
ISBN13
9783830013600
Seria
Opis
Diese Studie untersucht die minoisch-mykenische Säule der ägäischen Bronzezeit, die im 2. Jahrtausend v. Chr. in der Architektur verwendet wurde. Aufgrund der Holzstruktur von Schaft und Kapitell sind heute meist nur die steinernen Basen erhalten, während in einigen Fällen Abdrücke des Schaftes in Lehm oder Stuck gefunden wurden. Neben realarchitektonischen Überresten existieren Darstellungen in Relief, Kleinkunst und Wandmalerei sowie zahlreiche Säulenmodelle aus Elfenbein. Ein zentraler Bestandteil ist ein Katalog mit etwa 800 Einträgen, der die Säulenbasen nach Materialgattungen gliedert und eine Gruppierung nach Form ermöglicht. Die Untersuchung der Abdrücke der meist verlorenen Schäfte zielt darauf ab, die Form zu analysieren und zu klären, ob die Säule stets einen sich nach unten verjüngenden Schaft hatte. Die glyptischen Darstellungen sind für präzise Formuntersuchungen nur bedingt hilfreich, bieten jedoch Einblicke in die Verwendung der Säule in bestimmten Kontexten. Die Modelle aus Holz, Knochen und Elfenbein liefern wertvolle Informationen über Kapitell und Schaftform. Zudem werden minoische Hausmodelle und Darstellungen in Wandmalerei und Reliefs betrachtet. Die Studie beleuchtet auch den architektonischen Kontext, einschließlich verschiedener Gebäudetypen wie Paläste und die Verwendung von steinernen Halbsäulen an Grabfassaden, und bezieht antike Schriftquellen ein, die möglicherweise die Säule erwähnen.