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"Aus dem macht ihr keinen Menschen mehr"

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Schwer erziehbare Teenager, an denen Sozialarbeiter und Jugendämter gescheitert sind, werden zur Besserung ins Ausland verschickt. „ISE“ - „Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung“ heißt das Zauberwort. Russlandkorrespondent Stefan Scholl gibt anschauliche Einblicke in den deutschen Erziehungskampf im tiefsten Sibirien. Es sind Deutschlands schlimmste Kinder. Aufgewachsen in kaputten Familien, in Jugendheimen, auf Bahnhofsklos, in psychiatrischen Anstalten, verprügelt, vergewaltigt und immer wieder davongelaufen. Kindliche Lügner, Diebe, Rufmörder oder Drogendealer. In Deutschland sind sämtliche Erziehungsinstanzen an ihnen gescheitert, jetzt sind sie in der sibirischen Taiga gelandet, für ein Jahr, zusammen mit jungen deutschen Pädagogen, die wieder gesellschaftsfähige Menschen aus ihnen machen sollen. In arglosen russischen Dörfern entbrennt ein Psychokrieg: Die Erzieher kämpfen um das Vertrauen der Kinder. Die Kinder bekämpfen die Erzieher. Ein Kampf zwischen Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung. Ein deutsches Drama im bitterkalten, bettelarmen Sibirien, vor einem staunenden Publikum, das tagtäglich einen ganz anderen Kampf kämpft: um Brot und um die Zukunft seiner Kinder. Der Russlandkorrespondent Stefan Scholl ist als Berichterstatter nach Sibirien gekommen. Und muss sehr schnell lernen, dass weder der russische Überlebenskampf noch der deutsche Beziehungskrieg bloße Zuschauer duldet.

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"Aus dem macht ihr keinen Menschen mehr", Stefan Scholl

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Aus dem macht ihr keinen Menschen mehr"
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
270
ISBN10
3455094678
ISBN13
9783455094671
Seria
Tagi
Ocena
3,5 z 5
Opis
Schwer erziehbare Teenager, an denen Sozialarbeiter und Jugendämter gescheitert sind, werden zur Besserung ins Ausland verschickt. „ISE“ - „Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung“ heißt das Zauberwort. Russlandkorrespondent Stefan Scholl gibt anschauliche Einblicke in den deutschen Erziehungskampf im tiefsten Sibirien. Es sind Deutschlands schlimmste Kinder. Aufgewachsen in kaputten Familien, in Jugendheimen, auf Bahnhofsklos, in psychiatrischen Anstalten, verprügelt, vergewaltigt und immer wieder davongelaufen. Kindliche Lügner, Diebe, Rufmörder oder Drogendealer. In Deutschland sind sämtliche Erziehungsinstanzen an ihnen gescheitert, jetzt sind sie in der sibirischen Taiga gelandet, für ein Jahr, zusammen mit jungen deutschen Pädagogen, die wieder gesellschaftsfähige Menschen aus ihnen machen sollen. In arglosen russischen Dörfern entbrennt ein Psychokrieg: Die Erzieher kämpfen um das Vertrauen der Kinder. Die Kinder bekämpfen die Erzieher. Ein Kampf zwischen Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung. Ein deutsches Drama im bitterkalten, bettelarmen Sibirien, vor einem staunenden Publikum, das tagtäglich einen ganz anderen Kampf kämpft: um Brot und um die Zukunft seiner Kinder. Der Russlandkorrespondent Stefan Scholl ist als Berichterstatter nach Sibirien gekommen. Und muss sehr schnell lernen, dass weder der russische Überlebenskampf noch der deutsche Beziehungskrieg bloße Zuschauer duldet.