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Das neue Medium der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts war der Rundfunk. Auch auf dem Land machte erst das Radio auf die Belange der Bauern aufmerksam, hier spiegelten sich die sozialen, kulturellen und politischen Verhältnisse der ländlichen Gesellschaft. Florian Cebulla untersucht die Einführung des Radios in die ländliche Lebenswelt, seine Verbreitung und Rezeption. Er beleuchtet die Anfänge des Landfunks und analysiert ausführlich die Wirkung des Radios als Kommunikations- und Bildungsmedium, als Vermittlungsinstanz zwischen Stadt und Land sowie als Instrument der Politisierung, Mobilisierung und Integration. Während der Landfunk der Weimarer Republik mit konservativen, agrarromantischen Inhalten das soziale Sonderbewusstsein des Agrarismus bestärkte, diente er in der NS-Zeit dazu, die ernährungs- und bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes zu kommunizieren und soziale Brüche zu verschleiern.
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Rundfunk und ländliche Gesellschaft 1924 - 1945, Florian Cebulla
- Język
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Rundfunk und ländliche Gesellschaft 1924 - 1945
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Florian Cebulla
- Wydawca
- Vandenhoeck und Ruprecht
- Rok wydania
- 2004
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 358
- ISBN10
- 3525351453
- ISBN13
- 9783525351451
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Das neue Medium der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts war der Rundfunk. Auch auf dem Land machte erst das Radio auf die Belange der Bauern aufmerksam, hier spiegelten sich die sozialen, kulturellen und politischen Verhältnisse der ländlichen Gesellschaft. Florian Cebulla untersucht die Einführung des Radios in die ländliche Lebenswelt, seine Verbreitung und Rezeption. Er beleuchtet die Anfänge des Landfunks und analysiert ausführlich die Wirkung des Radios als Kommunikations- und Bildungsmedium, als Vermittlungsinstanz zwischen Stadt und Land sowie als Instrument der Politisierung, Mobilisierung und Integration. Während der Landfunk der Weimarer Republik mit konservativen, agrarromantischen Inhalten das soziale Sonderbewusstsein des Agrarismus bestärkte, diente er in der NS-Zeit dazu, die ernährungs- und bevölkerungspolitischen Ziele des Regimes zu kommunizieren und soziale Brüche zu verschleiern.


