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Sterne, Mond und Sonne

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Das Gebiet des Ziegelrodaer Forsts in Sachsen-Anhalt ist reich an archäologischen Fundstätten. Zwei Raubgräber suchten im Juli 1999 nach Militaria und fanden auf dem Mittelberg zwischen Wangen und Nebra Schwerter, Beile, Ringe, Meißel und eine unscheinbare Scheibe. Unwissend über die Tragweite ihrer Entdeckung verkauften sie die unsachgemäß gereinigten Funde für 31.000 Mark. Der Besitz wechselte häufig, und die Preisforderungen stiegen bis auf 750.000 Mark, als das Objekt dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) angeboten wurde. In einer spektakulären Aktion von Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt, Kultusministerium und Schweizer Behörden wurden die Funde im Februar 2002 in Basel und Deutschland sichergestellt. Die Raubgräber gestanden, was zur Ermittlung des genauen Fundorts führte. Während der „Kriminalfall“ mit der Verurteilung der Raubgräber endete, setzten die Untersuchungen der Himmelsscheibe, ihre Deutung und Restaurierung fort. Sie datiert auf 1600 Jahre v. Chr. und wurde vermutlich als Kultgegenstand sowie als bäuerlicher Kalender in der Bronzezeit verwendet. Diese erste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheit bietet tiefe Einblicke in die astronomischen Kenntnisse, das Leben, die Religion und die Handelsbeziehungen der Menschen der Vorzeit, die bis nach Österreich, Rumänien und ins Mittelmeergebiet reichten.

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Sterne, Mond und Sonne, Ute Kaufholz

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Sterne, Mond und Sonne
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
ISBN10
393775105X
ISBN13
9783937751054
Seria
Tagi
Kosmos
Ocena
5 z 5
Opis
Das Gebiet des Ziegelrodaer Forsts in Sachsen-Anhalt ist reich an archäologischen Fundstätten. Zwei Raubgräber suchten im Juli 1999 nach Militaria und fanden auf dem Mittelberg zwischen Wangen und Nebra Schwerter, Beile, Ringe, Meißel und eine unscheinbare Scheibe. Unwissend über die Tragweite ihrer Entdeckung verkauften sie die unsachgemäß gereinigten Funde für 31.000 Mark. Der Besitz wechselte häufig, und die Preisforderungen stiegen bis auf 750.000 Mark, als das Objekt dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) angeboten wurde. In einer spektakulären Aktion von Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt, Kultusministerium und Schweizer Behörden wurden die Funde im Februar 2002 in Basel und Deutschland sichergestellt. Die Raubgräber gestanden, was zur Ermittlung des genauen Fundorts führte. Während der „Kriminalfall“ mit der Verurteilung der Raubgräber endete, setzten die Untersuchungen der Himmelsscheibe, ihre Deutung und Restaurierung fort. Sie datiert auf 1600 Jahre v. Chr. und wurde vermutlich als Kultgegenstand sowie als bäuerlicher Kalender in der Bronzezeit verwendet. Diese erste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheit bietet tiefe Einblicke in die astronomischen Kenntnisse, das Leben, die Religion und die Handelsbeziehungen der Menschen der Vorzeit, die bis nach Österreich, Rumänien und ins Mittelmeergebiet reichten.