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Kampf um die Akten

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Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis und dem Friedrich-Meinecke-Preis, behandelt die Studie die Rückgabeverhandlungen zwischen der Bundesrepublik und den Westalliierten über beschlagnahmtes deutsches Archivgut. Hunderte Tonnen an Schriftgut aus den Archiven der Reichsministerien, militärischen Stellen und Parteiorganisationen waren nach dem Krieg in alliierte Hände gefallen. Die Geschichte der Aktenrückgabe ist ein bisher vernachlässigtes Kapitel der politischen Emanzipation der Bundesrepublik. Diese Verhandlungen waren nicht nur ein weiteres Thema der jungen bundesdeutschen Außenpolitik, sondern symbolisierten auch den Versuch, verlorene Souveränität zurückzugewinnen. Zudem ist die Aktenrückgabe eine Auseinandersetzung um die Deutungsmacht deutscher Geschichte. Der temporäre Verlust der diplomatischen Akten für die (west)deutsche Geschichtswissenschaft und der ungehinderte Zugang für amerikanische und britische Historiker führten zu einem Streit um die legitimen Sprecher in der Deutung deutscher Geschichte. Die Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Rückgabeverhandlungen und den Anfängen westdeutscher Zeitgeschichtsforschung und hebt insbesondere die transnationale Dimension der Diskussion hervor.

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Kampf um die Akten, Astrid M. Eckert

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kampf um die Akten
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
534
ISBN10
3515085548
ISBN13
9783515085540
Ocena
5 z 5
Opis
Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis und dem Friedrich-Meinecke-Preis, behandelt die Studie die Rückgabeverhandlungen zwischen der Bundesrepublik und den Westalliierten über beschlagnahmtes deutsches Archivgut. Hunderte Tonnen an Schriftgut aus den Archiven der Reichsministerien, militärischen Stellen und Parteiorganisationen waren nach dem Krieg in alliierte Hände gefallen. Die Geschichte der Aktenrückgabe ist ein bisher vernachlässigtes Kapitel der politischen Emanzipation der Bundesrepublik. Diese Verhandlungen waren nicht nur ein weiteres Thema der jungen bundesdeutschen Außenpolitik, sondern symbolisierten auch den Versuch, verlorene Souveränität zurückzugewinnen. Zudem ist die Aktenrückgabe eine Auseinandersetzung um die Deutungsmacht deutscher Geschichte. Der temporäre Verlust der diplomatischen Akten für die (west)deutsche Geschichtswissenschaft und der ungehinderte Zugang für amerikanische und britische Historiker führten zu einem Streit um die legitimen Sprecher in der Deutung deutscher Geschichte. Die Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Rückgabeverhandlungen und den Anfängen westdeutscher Zeitgeschichtsforschung und hebt insbesondere die transnationale Dimension der Diskussion hervor.