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"... als Menschenleben gegen Sachwerte gewogen wurden"

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Euthanasie und die Grenzen medizinischer Wissenschaft und Forschung sind zunehmend im Fokus der Diskussion. Eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Erfahrungen leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Anhand der Anstalt Mosbach/Schwarzacher Hof in Baden wird die Entwicklung einer kirchlichen Einrichtung für geistig behinderte Menschen im Dritten Reich beleuchtet. Der Alltag der Heimbewohner, die Finanzierung unter einer antikirchlichen Regierung, Zwangssterilisationen, Menschenversuche und der Tod von 262 behinderten Menschen werden thematisiert. Auch die Rolle des Rüstungsbetriebs Daimler-Benz wird untersucht. Die überarbeitete Fassung einer Dissertation an der Universität Heidelberg präsentiert die Ergebnisse langjähriger Forschung in verständlicher Sprache. Unveröffentlichte Fotos veranschaulichen das historische Geschehen. Der Text bietet umfangreiche Informationen für verschiedene Zielgruppen: Ehemalige und derzeitige Heimbewohner finden ein Stück ihrer Lebensgeschichte, Angehörige erhalten umfassende Einblicke in das Leben und Sterben der Heimbewohner, Mitarbeiter reflektieren die Geschichte ihrer Arbeit, und für die Region wird ein Teil der Heimatgeschichte aufgearbeitet. Wissenschaftler finden eine gründliche Fallstudie, und interessierte Leser werden zum Nachdenken angeregt, insbesondere wenn es um die Abwägung von „Menschenleben gegen Sachwerte“ in der heutigen Zeit geht.

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"... als Menschenleben gegen Sachwerte gewogen wurden", Hans-Werner Scheuing

Język
Rok wydania
2004
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Tytuł
"... als Menschenleben gegen Sachwerte gewogen wurden"
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Liczba stron
543
ISBN10
3825316076
ISBN13
9783825316075
Seria
Opis
Euthanasie und die Grenzen medizinischer Wissenschaft und Forschung sind zunehmend im Fokus der Diskussion. Eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Erfahrungen leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Anhand der Anstalt Mosbach/Schwarzacher Hof in Baden wird die Entwicklung einer kirchlichen Einrichtung für geistig behinderte Menschen im Dritten Reich beleuchtet. Der Alltag der Heimbewohner, die Finanzierung unter einer antikirchlichen Regierung, Zwangssterilisationen, Menschenversuche und der Tod von 262 behinderten Menschen werden thematisiert. Auch die Rolle des Rüstungsbetriebs Daimler-Benz wird untersucht. Die überarbeitete Fassung einer Dissertation an der Universität Heidelberg präsentiert die Ergebnisse langjähriger Forschung in verständlicher Sprache. Unveröffentlichte Fotos veranschaulichen das historische Geschehen. Der Text bietet umfangreiche Informationen für verschiedene Zielgruppen: Ehemalige und derzeitige Heimbewohner finden ein Stück ihrer Lebensgeschichte, Angehörige erhalten umfassende Einblicke in das Leben und Sterben der Heimbewohner, Mitarbeiter reflektieren die Geschichte ihrer Arbeit, und für die Region wird ein Teil der Heimatgeschichte aufgearbeitet. Wissenschaftler finden eine gründliche Fallstudie, und interessierte Leser werden zum Nachdenken angeregt, insbesondere wenn es um die Abwägung von „Menschenleben gegen Sachwerte“ in der heutigen Zeit geht.