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Philosophische Anthropologie im biologischen Zeitalter

Zur Konvergenz von Moral und Natur

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  • 361 stron
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Die Biologie ist zur neuen Leitwissenschaft geworden, und Jahrtausende philosophischer Reflexion über den Menschen können als Makulatur eingestampft werden – so jedenfalls die Ansicht vieler Evolutionstheoretiker und Soziobiologen. Denn nur wer die Gene kenne, verstünde den Menschen. In der Tat beansprucht der evolutionäre Ansatz, Grundfragen der philosophischen Anthropologie zu beantworten: Wie erkennen wir die Welt? Warum kann und soll der Mensch moralisch handeln? Wie kann ein gesellschaftliches Zusammenleben funktionieren? Auch wenn es richtig ist, hybride Universalerklärungen zurückzuweisen, darf die große Leistungsfähigkeit der Evolutionstheorie nicht verkannt werden. Sich unter Berufung auf menschliche Freiheit und Autonomie der Kultursphäre von evolutionären Erklärungen einfach abzugrenzen genügt nicht. Vielmehr sollte die philosophische Anthropologie neu bedenken, was solche Erklärungen für die klassischen Einsichten der Anthropologie bedeuten. Christian Illies stellt sich dieser Herausforderung und argumentiert, daß die philosophische und die evolutionstheoretische Herangehensweise konstruktiver miteinander verbunden werden können, als von beiden Seiten oft angenommen wird.

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Philosophische Anthropologie im biologischen Zeitalter, Christian Illies

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Philosophische Anthropologie im biologischen Zeitalter
Podtytuł
Zur Konvergenz von Moral und Natur
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
361
ISBN10
3518293435
ISBN13
9783518293430
Seria
Ocena
4,25 z 5
Opis
Die Biologie ist zur neuen Leitwissenschaft geworden, und Jahrtausende philosophischer Reflexion über den Menschen können als Makulatur eingestampft werden – so jedenfalls die Ansicht vieler Evolutionstheoretiker und Soziobiologen. Denn nur wer die Gene kenne, verstünde den Menschen. In der Tat beansprucht der evolutionäre Ansatz, Grundfragen der philosophischen Anthropologie zu beantworten: Wie erkennen wir die Welt? Warum kann und soll der Mensch moralisch handeln? Wie kann ein gesellschaftliches Zusammenleben funktionieren? Auch wenn es richtig ist, hybride Universalerklärungen zurückzuweisen, darf die große Leistungsfähigkeit der Evolutionstheorie nicht verkannt werden. Sich unter Berufung auf menschliche Freiheit und Autonomie der Kultursphäre von evolutionären Erklärungen einfach abzugrenzen genügt nicht. Vielmehr sollte die philosophische Anthropologie neu bedenken, was solche Erklärungen für die klassischen Einsichten der Anthropologie bedeuten. Christian Illies stellt sich dieser Herausforderung und argumentiert, daß die philosophische und die evolutionstheoretische Herangehensweise konstruktiver miteinander verbunden werden können, als von beiden Seiten oft angenommen wird.