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Schatten(spiele)

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Mayröckers Schreiben ist ein dichter Strom von Wahrnehmungen, Gedanken und Reflexionen, in dem auch 'fremde' Texte Spuren hinterlassen. Andrea Winkler folgt diesen Spuren und interpretiert brütt mithilfe von Robert Musil, Roland Barthes, Giordano Bruno und Jacques Derrida. Diese Autoren erweitern die Bedeutungen und machen die Texte vielstimmiger und weniger eindeutig. Winkler versucht, die semantische Fülle der Bilder und Figuren in Mayröckers Kosmos hörbar zu machen, ohne klare Antworten auf die vielfältigen Fragen zu geben, die der Text aufwirft. Diese Fragen betreffen die Bedeutungen von Lesen, Schreiben und Leben und werden in jedem Kapitel neu formuliert. Der erste Abschnitt untersucht das Zentralmotiv des „Schattens“ und zeigt, wie Mayröckers Schreiben sich von der „Wirklichkeit“ zurückzieht und poetologische Selbstbezüglichkeit annimmt. Der zweite Abschnitt beleuchtet den Schrift-„Raum“ und folgt Derridas Verweisen, während das „Kunstzitat“ von Picassos „Paul beim Zeichnen“ als poetologischer Dialog interpretiert wird. Im dritten Abschnitt werden die sprach-, kultur- und symbolgeschichtlichen Horizonte von Mayröckers Textarbeit anhand von Motiven wie „Engel“, „Wasser“, „Wald“ und „Garten“ beleuchtet. Winkler hat mit großer Behutsamkeit und Beharrlichkeit die Klangwelt Mayröckers erkundet und dabei ihre eigene Sprachbegabung und Leseerfahrung eingebracht, um die Hörerlebnisse zu teilen und andere für die Reichtümer der

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Schatten(spiele), Andrea Winkler-Mayerhöfer

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Schatten(spiele)
Język
niemiecki
Wydawca
Kovač
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
ISBN10
3830016476
ISBN13
9783830016472
Seria
Kategorie
Opis
Mayröckers Schreiben ist ein dichter Strom von Wahrnehmungen, Gedanken und Reflexionen, in dem auch 'fremde' Texte Spuren hinterlassen. Andrea Winkler folgt diesen Spuren und interpretiert brütt mithilfe von Robert Musil, Roland Barthes, Giordano Bruno und Jacques Derrida. Diese Autoren erweitern die Bedeutungen und machen die Texte vielstimmiger und weniger eindeutig. Winkler versucht, die semantische Fülle der Bilder und Figuren in Mayröckers Kosmos hörbar zu machen, ohne klare Antworten auf die vielfältigen Fragen zu geben, die der Text aufwirft. Diese Fragen betreffen die Bedeutungen von Lesen, Schreiben und Leben und werden in jedem Kapitel neu formuliert. Der erste Abschnitt untersucht das Zentralmotiv des „Schattens“ und zeigt, wie Mayröckers Schreiben sich von der „Wirklichkeit“ zurückzieht und poetologische Selbstbezüglichkeit annimmt. Der zweite Abschnitt beleuchtet den Schrift-„Raum“ und folgt Derridas Verweisen, während das „Kunstzitat“ von Picassos „Paul beim Zeichnen“ als poetologischer Dialog interpretiert wird. Im dritten Abschnitt werden die sprach-, kultur- und symbolgeschichtlichen Horizonte von Mayröckers Textarbeit anhand von Motiven wie „Engel“, „Wasser“, „Wald“ und „Garten“ beleuchtet. Winkler hat mit großer Behutsamkeit und Beharrlichkeit die Klangwelt Mayröckers erkundet und dabei ihre eigene Sprachbegabung und Leseerfahrung eingebracht, um die Hörerlebnisse zu teilen und andere für die Reichtümer der