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Neun Jahre in Stalins Gulag

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  • 335 stron
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Dr. Hinrich Kluge, ein Wehrmachtsarzt, verbringt 13 Jahre in Russland, davon 9 Jahre in Lagern und Gefangenenlazaretten in Kirow und Schachty. Sein eindrucksvoller Bericht fokussiert auf das Leiden und Sterben der Kriegsgefangenen, für deren medizinische Versorgung er verantwortlich ist. Trotz fehlender Spezialausbildung aufgrund des Krieges praktiziert Kluge mit großem Können an verschiedenen Orten. Mit Mut, Standhaftigkeit und hohem ärztlichen Ethos unterstützt er seine Kameraden und wehrt sich gegen die Ausbeutung der geschundenen Kriegsgefangenen im Gulag, oft zum eigenen Nachteil. Dies ist ein Zeugnis gelebter Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen. 1949 wird er von einem Willkür-Gericht zum Tode verurteilt, erhält jedoch eine Begnadigung zu 25 Jahren Lagerhaft. Nach vier weiteren Jahren wird er 1953 in eine neue Heimat entlassen. Als Spätheimkehrer und Heimatvertriebener sieht er sich besonderen Herausforderungen beim Neuanfang gegenüber, bis er schließlich als praktizierender Arzt Fuß fassen kann. Der Bericht beleuchtet das Lager- und politische System der Stalinzeit aus der Perspektive eines deutschen Kriegsgefangenen und setzt sich gleichzeitig ehrlich und vorurteilsfrei mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit auseinander.

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Neun Jahre in Stalins Gulag, Hinrich Kluge

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neun Jahre in Stalins Gulag
Język
niemiecki
Wydawca
Wünsche
Rok wydania
2004
Oprawa
miękka
Liczba stron
335
ISBN10
3933345189
ISBN13
9783933345189
Seria
Tagi
Opis
Dr. Hinrich Kluge, ein Wehrmachtsarzt, verbringt 13 Jahre in Russland, davon 9 Jahre in Lagern und Gefangenenlazaretten in Kirow und Schachty. Sein eindrucksvoller Bericht fokussiert auf das Leiden und Sterben der Kriegsgefangenen, für deren medizinische Versorgung er verantwortlich ist. Trotz fehlender Spezialausbildung aufgrund des Krieges praktiziert Kluge mit großem Können an verschiedenen Orten. Mit Mut, Standhaftigkeit und hohem ärztlichen Ethos unterstützt er seine Kameraden und wehrt sich gegen die Ausbeutung der geschundenen Kriegsgefangenen im Gulag, oft zum eigenen Nachteil. Dies ist ein Zeugnis gelebter Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen. 1949 wird er von einem Willkür-Gericht zum Tode verurteilt, erhält jedoch eine Begnadigung zu 25 Jahren Lagerhaft. Nach vier weiteren Jahren wird er 1953 in eine neue Heimat entlassen. Als Spätheimkehrer und Heimatvertriebener sieht er sich besonderen Herausforderungen beim Neuanfang gegenüber, bis er schließlich als praktizierender Arzt Fuß fassen kann. Der Bericht beleuchtet das Lager- und politische System der Stalinzeit aus der Perspektive eines deutschen Kriegsgefangenen und setzt sich gleichzeitig ehrlich und vorurteilsfrei mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit auseinander.