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Zwischen Petrarca und Madonna

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„Postmoderne“ zählt zu den Begriffen gegen die ein Wackelpudding ein Muster an Standfestigkeit darstellt - trotz jahrzehntelanger Bemühungen von Historikern, Philosophen und Soziologen um eine definitive Bestimmung. Einigkeit besteht aber darin, daß mit den achtziger Jahren eine ästhetische Zeitenwende eingetreten ist. Die Literaturwissenschaftlerin Michaela Kopp-Marx nähert sich der schillernden Postmoderne über ihr eigentliches Paradigma: der Kunst, genauer: dem Roman. Postmoderne als ästhetische Bewegung ernst nehmen heißt, die Werke selbst zu Wort kommen zu lassen, nicht ohne darauf zu verzichten, die Vielfalt gegenwärtiger Kunstproduktion in Literatur, Malerei, Film und Architektur erzählend zu ordnen. Das Buch vermißt das Terrain zwischen Hochkultur und Unterhaltung, nimmt typische Themen, Lektüren, Moden ebenso wie ästhetische Strategien und Kategorien in den Blick und plädiert dafür, die Postmoderne weniger als Stil - und damit als Epochenbegriff - denn als Haltung, d. h. etwas durchaus Aktuelles, zu verstehen.

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Zwischen Petrarca und Madonna, Michaela Kopp Marx

Język
Rok wydania
2005
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Tytuł
Zwischen Petrarca und Madonna
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2005
ISBN10
3406529682
ISBN13
9783406529689
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
„Postmoderne“ zählt zu den Begriffen gegen die ein Wackelpudding ein Muster an Standfestigkeit darstellt - trotz jahrzehntelanger Bemühungen von Historikern, Philosophen und Soziologen um eine definitive Bestimmung. Einigkeit besteht aber darin, daß mit den achtziger Jahren eine ästhetische Zeitenwende eingetreten ist. Die Literaturwissenschaftlerin Michaela Kopp-Marx nähert sich der schillernden Postmoderne über ihr eigentliches Paradigma: der Kunst, genauer: dem Roman. Postmoderne als ästhetische Bewegung ernst nehmen heißt, die Werke selbst zu Wort kommen zu lassen, nicht ohne darauf zu verzichten, die Vielfalt gegenwärtiger Kunstproduktion in Literatur, Malerei, Film und Architektur erzählend zu ordnen. Das Buch vermißt das Terrain zwischen Hochkultur und Unterhaltung, nimmt typische Themen, Lektüren, Moden ebenso wie ästhetische Strategien und Kategorien in den Blick und plädiert dafür, die Postmoderne weniger als Stil - und damit als Epochenbegriff - denn als Haltung, d. h. etwas durchaus Aktuelles, zu verstehen.