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Streuzettel

Illegale Propaganda in Österreich von 1033-1938

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Streuzettel sind das charakteristische und – neben gezielt eingesetzter Mundpropaganda – auch das einzige Massenkommunikationsmittel politischer Parteien in der Illegalität. Untersuchungen fehlten bisher mangels Materials. Streuzettel waren auf augenblickliche Wirkung berechnet, Besitz und Bewahren unter strenge Strafen gestellt. Georg Tidls erste Arbeit zu diesem Thema setzte daher eine lange und zeitaufwändige Suche nach Zeugnissen voraus. Sie muß sich schließlich vor allem auf private, bisher unbekannte und unveröffentlichte Sammlungen stützen. Im ersten Teil werden Herstellung und Verbreitung der Streuzettel untersucht, auf Grund von Berichten und Anleitungen der jeweiligen Propagandaabteilungen, vor allem aber der Gerichts- und Polizeiakten. Die allgemeine Analyse der Inhalte bestätigt die auf den Augenblick, auf aktuelle Ereignisse zielende Wirkung von Bild und Text. Materialbedingt beschränkt auf Zeugnisse aus Österreich der Zwischenkriegszeit ordnet der zweite Teil der Arbeit die Streuzettel zunächst nach Urhebern, den Parteien, d. h. der illegalen Sozialdemokratie und der Kommunisten sowie der illegalen Nationalsozialisten. Die chronologische Übersicht läßt anhand der Inhalte im zweiten Teil der Untersuchung die Schwerpunkte der illegalen Politik der jeweiligen politischen Gruppierungen nachvollziehen. – Zeitgeschichte aus erster Hand.

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Streuzettel, Georg Tidl

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Streuzettel
Podtytuł
Illegale Propaganda in Österreich von 1033-1938
Język
niemiecki
Autorzy
Georg Tidl
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
ISBN10
3854094205
ISBN13
9783854094203
Seria
Opis
Streuzettel sind das charakteristische und – neben gezielt eingesetzter Mundpropaganda – auch das einzige Massenkommunikationsmittel politischer Parteien in der Illegalität. Untersuchungen fehlten bisher mangels Materials. Streuzettel waren auf augenblickliche Wirkung berechnet, Besitz und Bewahren unter strenge Strafen gestellt. Georg Tidls erste Arbeit zu diesem Thema setzte daher eine lange und zeitaufwändige Suche nach Zeugnissen voraus. Sie muß sich schließlich vor allem auf private, bisher unbekannte und unveröffentlichte Sammlungen stützen. Im ersten Teil werden Herstellung und Verbreitung der Streuzettel untersucht, auf Grund von Berichten und Anleitungen der jeweiligen Propagandaabteilungen, vor allem aber der Gerichts- und Polizeiakten. Die allgemeine Analyse der Inhalte bestätigt die auf den Augenblick, auf aktuelle Ereignisse zielende Wirkung von Bild und Text. Materialbedingt beschränkt auf Zeugnisse aus Österreich der Zwischenkriegszeit ordnet der zweite Teil der Arbeit die Streuzettel zunächst nach Urhebern, den Parteien, d. h. der illegalen Sozialdemokratie und der Kommunisten sowie der illegalen Nationalsozialisten. Die chronologische Übersicht läßt anhand der Inhalte im zweiten Teil der Untersuchung die Schwerpunkte der illegalen Politik der jeweiligen politischen Gruppierungen nachvollziehen. – Zeitgeschichte aus erster Hand.