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Anders leben als gewohnt

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  • 159 stron
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Immer häufiger leben Frauen in Gemeinschaft mit anderen Frauen und setzen auf Wahlverwandtschaft statt auf traditionelle Familienmodelle. Sie übernehmen soziale Verantwortung füreinander und entwickeln eine Vielzahl an Wohnformen, um Abhängigkeiten, Isolierung und Alterseinsamkeit entgegenzuwirken. Diese selbstorganisierten, oft generationenübergreifenden Wohnprojekte ziehen Frauen an, die nicht im Single- oder Doppelhaushalt leben möchten, darunter alleinerziehende Mütter und lesbische Frauen. Gabriele Gerngroß-Haas hat sie interviewt und herausgefunden, dass gemeinschaftliches Wohnen viele Chancen bietet, besonders wenn die Kleinfamilie nicht als Lebensmodell gilt. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz, weshalb die Bewohnerinnen oft eigene Wohnungen neben gemeinschaftlichen Räumen haben. Die Wohnprojekte variieren hinsichtlich der Anzahl der Bewohnerinnen und finanzieller Regelungen sowie im Umgang mit männlichen Bewerbern und Besuchern. Viele Frauen möchten geschlechtsspezifische Versorgungsleistungen nicht mehr erbringen und streben danach, sich von traditionellen Rollen zu befreien. Gerngroß-Haas bietet einen Überblick über verschiedene Wohnprojekte, beschreibt persönliche Erfahrungen der Bewohnerinnen und beleuchtet die Vor- und Nachteile von Wohngemeinschaften. Ihr Buch basiert auf ausführlichen Gesprächen und liefert authentische Einblicke in das Zusammenleben.

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Anders leben als gewohnt, Gabriele Gerngroß Haas

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Anders leben als gewohnt
Język
niemiecki
Wydawca
Helmer
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
159
ISBN10
3897411695
ISBN13
9783897411692
Seria
Tagi
Opis
Immer häufiger leben Frauen in Gemeinschaft mit anderen Frauen und setzen auf Wahlverwandtschaft statt auf traditionelle Familienmodelle. Sie übernehmen soziale Verantwortung füreinander und entwickeln eine Vielzahl an Wohnformen, um Abhängigkeiten, Isolierung und Alterseinsamkeit entgegenzuwirken. Diese selbstorganisierten, oft generationenübergreifenden Wohnprojekte ziehen Frauen an, die nicht im Single- oder Doppelhaushalt leben möchten, darunter alleinerziehende Mütter und lesbische Frauen. Gabriele Gerngroß-Haas hat sie interviewt und herausgefunden, dass gemeinschaftliches Wohnen viele Chancen bietet, besonders wenn die Kleinfamilie nicht als Lebensmodell gilt. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz, weshalb die Bewohnerinnen oft eigene Wohnungen neben gemeinschaftlichen Räumen haben. Die Wohnprojekte variieren hinsichtlich der Anzahl der Bewohnerinnen und finanzieller Regelungen sowie im Umgang mit männlichen Bewerbern und Besuchern. Viele Frauen möchten geschlechtsspezifische Versorgungsleistungen nicht mehr erbringen und streben danach, sich von traditionellen Rollen zu befreien. Gerngroß-Haas bietet einen Überblick über verschiedene Wohnprojekte, beschreibt persönliche Erfahrungen der Bewohnerinnen und beleuchtet die Vor- und Nachteile von Wohngemeinschaften. Ihr Buch basiert auf ausführlichen Gesprächen und liefert authentische Einblicke in das Zusammenleben.